Gemüse

„Tirol braucht die Bauern, Tirol braucht die heimische Landwirtschaft. Es ist richtig, den Tourismus in die Pflicht zu nehmen. Tourismus und Gastronomie müssen mit den Tiroler Bauern zusammenarbeiten und ihre Produkte auch den Gästen anbieten. Der Tourismus bringt viel, nimmt aber auch viel, er kostet die Allgemeinheit viel Geld und steht daher auch in der Pflicht. Heimische Produkte garantieren Gesundheit und Qualität, die Touristiker müssen durch Qualität und nicht durch Quantität punkten“, meint LA Fritz Dinkhauser.

Einstimmig beschlossenen Antrag „Tiroler Lebensmittel in Tiroler Landesbetriebe“ endlich umsetzen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol steht aber auch das Land Tirol selber in der Pflicht. Daher hat die Liste Fritz im Landtag auch Taten gesetzt und einen Antrag eingebracht, wonach verstärkt heimische Lebensmittel in sämtlichen landesnahen und landeseigenen Unternehmen (anklicken & lesen) eingesetzt werden sollen.

„Alle Parteien haben den Antrag im Landtag unterstützt. Was ist jetzt daraus geworden? In der Landespolitik wird pausenlos geplaudert! Es wird nicht einmal das umgesetzt, was wir einstimmig beschlossen haben! Wer ist in der Landesregierung für die Umsetzung dieses Antrages verantwortlich? Welche landeseigenen Betriebe, angefangen bei den hunderten Alters-, Pflege- oder Schülerheimen, sind angefragt worden? Mit welchen gibt es schon konkrete Vereinbarungen? Welche Bauern sind angefragt worden? Wir haben vor Monaten einen umfassenden Bericht eingefordert, wer erstellt ihn jetzt, wer kümmert sich in der Landespolitik darum?“, will LA Dinkhauser wissen.

Heimische Lebensmittel haben viele Vorteile:

Es hat viele Vorteile, heimische Lebensmittel verstärkt in landesnahen und landeseigenen Betrieben einzusetzen:

  • Die heimische Landwirtschaft bekommt neue Absatz- und Vermarktungschancen.

  • Die Mitarbeiter in den Landesbetrieben und die Heimbewohner bekommen garantiert gesundes Essen.

  • Ein Vorbild-Projekt aus Oberösterreich zeigt, dass die finanziellen Mehrkosten nur rund 5% ausmachen. Und das mit Bio-Lebensmittel, die bekanntlich teurer sind.

Heimische Lebensmittel für Kindergarten-Mittagstische: Gut für Kinder & Bauern!

„Durch den Ausbau des Kindergartens und die Einführung von viel mehr Mittagstischen, gibt es jetzt eine weitere Absatzchance für heimische Lebensmittel. Gerade die Kleinsten sollten die besten Lebensmittel bekommen. Wie viel in Tirol geerntetes Gemüse, wie viel in Tirol erzeugte Milch, wie viel in Tirol produziertes Fleisch wird dort angeboten? Schluss mit guten Ratschlägen, endlich handeln!“, fordert LA Dinkhauser.