Eine Baustelle in Götzens 2011

Die ÖVP verschließt die Augen bei wichtigen Wohnungsthemen!

Wenn von den 5.600 Beziehern der Wohnbeihilfe viele Tiroler – aufgrund der niedrigen Zinsen – die Hälfte ihrer Wohnbeihilfe verlieren, mag das rechtlich in Ordnung sein, sozial ist es noch lange nicht. Für viele Haushalte ist Feuer am Dach, weil sie angesichts des teuren Wohnens auf diese Beihilfe angewiesen sind. Erst recht, weil die Tiroler die niedrigsten Einkommen in ganz Österreich erhalten”, stellt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Bei Wohnbeihilfe muss Landesregierung nachbessern!

“Die Landesregierung darf nicht länger zuschauen, wie die Schere ´Niedrigste Einkommen, aber hohe Kosten fürs Leben und Wohnen` weiter aufgeht. Sie muss die Sorgen der Menschen ernst nehmen und Abhilfe schaffen!”, fordert Andrea Haselwanter-Schneider rasches Handeln.

ÖVP-Landesrat Tratter negiert Probleme der Tiroler mit hohen Wohnkosten!

Schwer verärgert ist die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol über ÖVP-Landesrat Johannes Tratter. Er streitet sämtliche Probleme der Menschen im Zusammenhang mit dem teuren Wohnen in Tirol einfach ab. Das, obwohl zahlreiche Erhebungen belegen, dass in Tirol Baugrundstücke am teuersten und die Mieten extrem hoch sind. In den letzten fünf Jahren haben die Mieten um 22% zugelegt, bei bestenfalls stagnierenden Löhnen.

Ein Haus aus Geldscheinen gebautLaut ÖVP-Landesrat Tratter gibt es jährlich 700 Wohnungen zu viel…

“Die Behauptung von ÖVP-Landesrat Tratter, es würden 2.300 Wohnungen jährlich gebaut und nur 1.600 gebraucht, ist einfach nur zynisch gegenüber allen Tirolern, die verzweifelt eine Wohnung suchen und keine finden, die sie sich auch leisten können, ohne dass sie mehr als die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben müssen. Auch außerhalb Innsbrucks sind Grundstücke kaum leistbar. Der öffentliche Nahverkehr ist wichtig, weshalb wir für ein 365-Euro-Ganzjahres-Öffiticket eintreten und uns – anders als die ÖVP – massiv gegen die Streichung der direkten Zugverbindung von Innsbruck nach Lienz aussprechen”, erklärt die Klubobfrau der Liste Fritz.

Studie beweist: In Tirol gibt es genug Platz zum Wohnen!

Liste Fritz Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider“Schlichtweg falsch und längst widerlegt – zuletzt mit der Wohnstudie im Auftrag der Arbeiterkammer – ist Tratters Aussage, wonach Grund und Boden in Tirol so knapp seien. Fakt ist, derzeit sind weniger als 1% der Gesamtfläche und auch nur 7,4% des Dauersiedlungsraumes in Tirol verbaut. Politisch bedient besonders die ÖVP den Mythos vom knappen Wohnraum in Tirol, um eine Ausrede für die exorbitant hohen Wohnkosten zu haben”, hält Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Liste FRITZ: Gemeinden sollen günstiges Freiland kaufen können!

“Die Nachfrage nach Wohnraum in Tirol ist groß, das Angebot gering, daher braucht Tirol viel mehr Angebot an Wohnraum. Wir schlagen daher vor, dass die Tiroler Gemeinden künftig – ohne jede Einschränkung – günstigeres Freiland kaufen können sollen. Dann können sie es umwidmen und zum Selbstkostenpreis an Gemeinnützige Wohnbaugesellschaften weitergeben. Die politische Fessel des Grundverkehrsgesetzes gehört gelöst”, verlangt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.