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Der laut Pressemeldungen mit 150.000 € versüßte Abgang des Kurzzeit-Tirol Milch Geschäftsführers offenbart den großzügigen Umgang einiger Agrar-Funktionäre mit dem Vermögen der Bauern und den Geldern der Tiroler Steuerzahler!

Konzern in den Milchsee gefahren – ausbaden tun’s die Bauern!

„Es ist nicht das Versagen der Bauern, die hart arbeiten und ihre Milch abliefern. Sie werden dafür mit einem Spottpreis abgefertigt. Es ist die Unverschämtheit, mit der einige Funktionärsbauern die Tirol Milch – eigentlich eine Genossenschaft von rund 4.000 Tiroler Bauern – regieren. Diese Funktionärsbauern haben gezeigt, dass sie absolut unfähig sind eine Firma zu führen. Sie haben das Unternehmen in den Milchsee gefahren und an einen Konzern in Oberösterreich verscherbelt. Es ist ihnen egal, dass die Tiroler Bauern mit einer 17% Beteiligung in diesem Konzern nichts mehr zu sagen haben und der Milchpreis fremdbestimmt wird. Die wirklichen Bauern sind vor diesen Funktionärsbauern zu schützen“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Ohne Genierer und Gewissen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat sich vehement gegen den Ausverkauf der Tirol Milch gestellt. Der Umgang mit dem Vermögen der Bauern und den Steuergeldern zeugt von fehlendem sozialen Gefühl.

„Da werden Sparpakete geschnürt, die Familien und Rentner schröpfen, und dann ist es ungeheuerlich, den Abgang eines Kurzzeit-Geschäftsführer mit 150.000 Euro zu versüßen. Ohne Genierer. Im Wissen, dass die Tirol Milch diese Mittel nicht zur Gänze selbst erwirtschaftet hat, sondern zu einem Teil aus öffentlichen Förderungen stammen, für die die Steuerzahler aufkommen müssen. Wer solche Verträge abschließt und solche Abfertigungen zuspricht, dem fehlt jedes soziales Gefühl. Diese Funktionärsbauern hantieren mit öffentlichen Geldern als wären es ihre. Was haben sie für eine Moral und für ein Gewissen gegenüber ihren Bauern und gegenüber den Steuerzahlern?“, fragt sich LA Dinkhauser.

Tirol Milch Werk AußenSteuergeldmillionen zurück nach Tirol!

In den letzten zehn Jahren sind knapp 23 Millionen Euro an Steuergeldern in das Unternehmen Tirol Milch geflossen. Auch Millionen für den Ausbau des Standortes Wörgl und die Übersiedlung von Innsbruck nach Wörgl.

„Diese öffentlichen Mittel hat die Landespolitik richtigerweise in die Tirol Milch investiert, um der Tiroler Bauernschaft unter die Arme zu greifen. Wenn jetzt aber ein anderer Konzern die Tirol Milch und mit ihr die Marke Tirol schluckt, ist zu überlegen, ob diese Steuergelder nicht zweckentfremdet werden und eigentlich zurückzufordern sind“, erklärt LA Dinkhauser.