Scheine und Münzen

„Wo ist der soziale Heldenmut heute in unserem Land? Wir haben die meisten Sozialhilfeempfänger, die meisten Bezieher der Ausgleichszulage, die geringsten Einkommen und die höchsten Wohnungs- und Lebenskosten. Wir haben noch immer keine Chancengleichheit etwa in der Bildung. Jährlich bleiben 1000 junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Mehr als 11.000 Tirolerinnen und Tiroler haben keinen Hauptschulabschluss. Und mehr als 2000 Jugendliche haben allein im vergangenen Jahr ihre Lehrstelle aufgelöst. Wir brauchen neue Sozialhelden. Gegen Helden mit Wirtschaftsmut. Helden der Zivilcourage. Widerstand und Wehrhaftigkeit erzeugen Mut, der ein gerechtes Tirol möglich macht!“, sagt LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land.

Land gibt Millionen Euro für Gedenkjahr-Werbung und ein Museum aus statt für Bildung und Kinderbetreuung!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol sieht – gerade angesichts wirtschaftlich schwierigerer Zeiten – die überzogenen Millionen-Ausgaben für das Gedenkjahr kritisch.

„Die zig Millionen Euro für die Gedenkjahr Bewerbung oder die veranschlagten 20 Millionen für das Bergisel Museum wären viel besser und gerechter in Bildung oder Kinderbetreuung investiert. Damit könnte die schwarz-rote Landesregierung den Tirolerinnen und Tirolern wirklich helfen, nicht mit einem Gedenkjahr für Politiker. Von diesem Gedenkjahr haben die Menschen im Land nichts! Dabei braucht Tirol einen Ruck zu mehr Demokratie. Das Land verliert immer mehr von seiner Eigenständigkeit. Wir haben in der Europäischen Union keine Bedeutung und wir haben innerhalb von Österreich keine Bedeutung. Man nimmt Tirol immer mehr Mittel und Kompetenzen. Aber ein lauter Aufschrei dagegen bleibt aus, weil wir uns offenbar schon so sehr daran gewöhnt haben. Da ist ein neues Denken notwendig. Eine Wiederbelebung der Demokratie. Eine neue Wehrhaftigkeit der Bürger, nach dem Motto ´Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt`!“, setzt LA Dinkhauser auf die Tirolerinnen und Tiroler.