Bernhard Ernst und Fritz Dinkhauser

Zum Auftakt der fritzkommttour2011 im Bezirk Kufstein haben LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann LA Bernhard Ernst nach einem Bürgerbesuch die Firmen Giesswein in Brixlegg und TISUN in Söll besucht.

Mehr Transparenz bei den Bedarfszuweisungen

„Die Firma Giesswein hat sich nach schweren Zeiten neu erfinden müssen und ist jetzt erfolgreich. Genauso muss sich das Land Tirol in vielen Bereichen neu erfinden. Jede 4. Gemeinde im Bezirk Kufstein – 7 Gemeinden, also 23 % – ist laut Zahlen des Landes stark, voll oder überschuldet. Die Gemeinden sind das Herz des Landes, wenn sie immer mehr Aufgaben aber immer weniger Geld haben, sind sie immer stärker von den Bedarfszuweisungen des Landes abhängig. Weil wir aber unabhängige Bürgermeister und starke Gemeinden wollen, braucht es einen anderen Finanzausgleich, mehr Mittel für die Gemeinden und mehr Transparenz. Wir fordern deshalb klare Kriterien für die Vergabe von Bedarfszuweisungen und ihre Veröffentlichung im Internet“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Gegen Brutallösung LKW-Parkplatz Angath

Auf die Seite der Bürger und Gemeinden stellt sich die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol beim geplanten LKW-Parkplatz in Angath.

„Eine Brutallösung gegen die Bürger und Gemeinden, denen der Dreck und Lärm bleibt, kann es nicht geben. Die ASFINAG ist kein privates Unternehmen und muss nachweisen, dass es diese LKW-Parkplätze überhaupt braucht. Wir glauben nicht daran. Wir verlangen, dass sie einen Plan für Tirol vorlegen und werden diesbezüglich die zuständige Bundesministerin Bures über unseren Bundesrat Stephan Zangerl kontaktieren. Wir unterstützen die Bürgerinitiative und auch Landeshauptmann Platter als Gemeindereferent ist zur Unterstützung der betroffenen Gemeinden gefordert“, stellen LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann Bernhard Ernst klar.

Energiewende für unabhängige Bürger

Ein wichtiges Anliegen ist der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol eine echte Energiewende im Land.

„Wir waren heute bei einem Bürger in Ebbs, der bereit ist die Energiewende durch den Ausbau der Photovoltaik auf seinem Hausdach mitzutragen und sein Geld zu investieren. Es ist aber ein Witz, wenn von 2.100 Tirolern nur 300 eine Förderung ergattern. Nur wer Bundesförderung bekommt, bekommt auch Landesförderung. Freie Tiroler Bürger sind die, die ihre Energie selber erzeugen können oder zumindest immer weniger für Öl und Gas zahlen. Die Tiroler geben unglaubliche 320 Millionen Euro für Öl und Gas aus, Geld das aus Tirol abfließt. Mehr Förderung für die Tiroler bringt eine echte Energiewende in Schwung“, sagt LA Bernhard Ernst.