Photovoltaik

Tirol ist im Wärmebereich noch immer ein Erdöl- und Erdgasland. 17.000 Ölanlagen verbrennen in Tirol Erdöl im Gegenwert von mehr als 350 Millionen Euro. Tirol setzt auf Erdöl, womit jährlich Millionen Euro an Kaufkraft ins Ausland fließen.

Tirol: Weg vom Öl-Heizland!

„Das Umrüsten von Heizanlagen auf erneuerbare Energien, Stichwort Solarthermie, Hackschnitzel oder Pellets, sowie die thermische Gebäudesanierung, sind ein Jobmotor für Tirol. Tausende Gebäude aus den 70er Jahren warten nach wie vor auf eine thermische Sanierung, also auf Maßnahmen zur Wärmedämmung. Das bedeutet gleichzeitig ein riesiges Auftragsvolumen für heimische Klein- und Mittelbetriebe, sichert dort Arbeitsplätze und schafft neue. Und das in allen Bezirken“, erklärt Energiesprecher LA Bernhard Ernst.

Tirol zum Sonnenkraftwerk Nummer 1 machen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol Tirol hat Tirol alle Voraussetzungen Österreichs Sonnenkraftwerk Nummer 1 zu werden. Derzeit ist Tirol Schlusslicht in Sachen Photovoltaik. Obwohl Tirol das sonnenreichste Bundesland Österreichs ist,erzeugt Tirol im Vergleich zum gesamten in Österreich produzierten Strom aus Photovoltaikgerade einmal 2 % im Vergleich zu durchschnittlich 12% pro Bundesland. Dabei ist Tirol bestens für eine Photovoltaik-Boom geeignet, schließlich eignen sich tausende Dächer in Tirol von Bauart, Neigung und Himmelsrichtung hervorragend für Photovoltaik und auch für thermische Solarprojekte.

Strom SteckdoseGerechten Sonnenstrom-Einspeisetarif!

„In Tirol fehlen die Rahmenbedingungen. Es braucht nicht hohe Einzelförderungen, sondern einen akzeptablen und langfristig gesicherten Einspeisetarif. Nicht wie jetzt von der TIWAG nur für 24 Monate garantiert – mit 15 Cent pro Kilowattstunde – und danach entscheidet die TIWAG, welchen Tarif ein Bürger bekommt. Private wie Betriebe brauchen Sicherheit über mehrere Jahre, denn der garantierte Einspeisetarif für die erzeugte Kilowattstunde Sonnenstrom ist entscheidend. Das beweist das Beispiel Deutschland, wo es ursprünglich 48 Cent gab, jetzt 35 Cent gibt und damit noch immer weit über den 15 Cent in Tirol liegt. Die einzige und wichtigste Voraussetzung ist ein langfristiger, planbarer und verlässlicher Einspeisetarif für beispielsweise 60 Monate. Denn wer lässt sich um bis zu 20.000 Euro eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach setzen, wenn er keine langfristige Sicherheit für einen kalkulierbaren Einspeisetarif hat“, sagt LA Ernst.

Sonnenstrom ist Stiefkind der ÖVP-SPÖ Landesregierung!

„Landesrat Steixners Ankündigung von 1 Million Euro für die Photovoltaik ist gerade zehn Mal so viel, wie die ÖVP-SPÖ Landesregierung dem Bürgermeisterverein für die Brenner Basistunnel-Demonstrationen zugesprochen hat. Damit bleibt Tirol beim Sonnenstrom abgeschlagen auf den letzten Plätzen“, so LA Ernst.