Schwarzbuch Agrar

Er ist ein renommierter Anwalt. Er ist der ehemalige Tiroler Landesjägermeister. Er ist ein Parade-ÖVPler. Dr. Rudolf Wiesers Urteil über den Kriminalfall Agrargemeinschaften ist vernichtend:

„Es ist nicht nur das größte Vermögensdelikt in der jüngeren Geschichte Tirols und es nicht nur eine Politgaunerei, es ist mit allen Begleiterscheinungen personeller und legistischer Art gesehen ein Putsch, der verwaltungstechnisch durchgeführt, die Macht im Lande einer Agrar-Oligarchie gesichert hat“.

Alexandra Keller, Politikredakteurin des Tiroler Nachrichtenmagazins ECHO, hat über mehrere Jahre den Kriminalfall Agrargemeinschaften und die dahinter stehenden Polit-Seilschaften recherchiert. Für ihre Artikelserie hat sie den Alfred-Worm Preis für die beste Dokumentation erhalten.

In ihrem im Studienverlag erschienen „Schwarzbuch Agrargemeinschaften“ schildert sie anschaulich und ausführlich, dazu präzise recherchiert die Ungerechtigkeiten rund um den Krimi Agrargemeinschaften.

  • Die Täter: Die Machtbauern
  • Die Opfer: 176 Tiroler Gemeinden und tausende Bürger
  • Das Motiv: Machterhalt und Gier
  • Die wichtigsten Unterstützer: Die Beamten der Agrarbehörde im Landhaus und die ÖVP-Landespolitik
  • Das Objekt der Begierde: Mehr als 2000 Quadratkilometer Grund und Boden (eine Fläche größer als der gesamte Bezirk Osttirol)

Eine tragende Rolle bei der Aufdeckung des Kriminalfalls Agrargemeinschaften kommt der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol (Anklicken & lesen) zu. Fritz Dinkhauser und sein Team haben das Thema auf die politische Tagesordnung gebracht. Für ein gerechtes Tirol…