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Fritz Dinkhauser, Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger von der Liste Fritz

programmsteuerpolitik

Wir müssen die Bürger fairer besteuern, dadurch stark entlasten und insgesamt das Steuersystem radikal vereinfachen

erhebliche tarifreduktion für alle tarifstufen

Wir wollen ein für Bürger und Verwaltung modernes und attraktives Einkommenssteuerrecht schaffen. Wir stehen für eine deutliche Senkung des Einkommen(Lohn)steuertarifs:

  • EUR 10.000-EUR 25.000 Senkung von 38,33% auf mind. 28,00%

  • EUR 25.001-EUR 50.000 Senkung von 43,60% auf mind. 40,00%

  • über EUR 50.001- Senkung von 50,00% auf mind. 44,00%

Zudem wollen wir eine Anhebung der Grenze von bisher EUR 50.000.- auf neu EUR 60.000.- ab welcher der Spitzengrenzsteuersatz wirkt. Die Vorteile:

  • spürbare Entlastung aller Steuerpflichtigen (es kann von einer Entlastung von mind. 3,5 Mrd. € ausgegangen werden)

  • wirtschaftspolitisches Signal im internationalen Wettbewerb um Spitzenkräfte für Wirtschaft und Wissenschaft (durch Absenkung des Spitzensteuersatzes)

  • Freibetrag beim 13. und 14. Gehalt

Wir wollen, dass EUR 10.000 des 13. und 14. Gehalts steuerfrei bleiben. Dadurch erfolgt für mehr als 90 % der Arbeitnehmer und Pensionisten eine Besserstellung. Beispiel: Bei einem zu versteuerndem Jahreseinkommen von EUR 50.000 beträgt die jährliche steuerliche Entlastung (einschließlich des 13. und 14. Gehalts) mehr als EUR 2.600.

verwaltungskosten reduzieren

Durch Vereinfachung administrativ aufwendiger Regelungen schätzen wir ein Einsparpotential von bis zu 25 % der Verwaltungskosten. Beispiele: Reduktion der Einkunftsarten von bisher 7 auf zumindest 5; Reduktion Gewinnermittlungsarten, Einführung Pauschalierung umsatzsteuerliche Kleinunternehmer

vermögenssteuern einführen

Wir wollen die Einführung einer Vermögenssteuer (Erbschafts- und Schenkungssteuer) ab einem Betrag von EUR 400.000.

steuerlücken schließen

Die Streichung von Steuerprivilegien ist notwendig, um einer Erosion im Bereich der Ertragsbesteuerung vorzubeugen und ein erhebliches Gegenfinanzierungspotential zu schaffen. So sind beispielsweise die zahlreichen Ausnahmen für Lohnsteuerpflichtige in § 3 EStG zu evaluieren und zu diskutieren.

lohnverrechnung neu gestalten

Wir wollen eine organisatorische Trennung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbereich. So sollen alle vom Arbeitgeber zu leistenden Abgaben von der Lohnsumme künftig von der Sozialversicherung eingehoben und von einer einheitlichen Bemessungsgrundlage berechnet werden. Die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer werden gemeinsam mit der Lohnsteuer unter Beibehaltung der derzeit geltenden Höchstbeitragsgrundlage von der Finanzverwaltung eingehoben. Für die untersten Einkommen wollen wir reduzierte Sozialversicherungsbeiträge.

arbeitgeberabgabe vereinheitlichen

Wir wollen eine maßgebliche Senkung der Lohnnebenkosten durch Einführung einer einheitlichen Arbeitgeberabgabe mit einem Höchstsatz von 25 % (statt derzeit kumuliert 29,3 %).


Insgesamt betrachtet verknüpft unser Modell leistungsfördernde Aspekte mit mehr sozialer Fairness, setzt Impulse in Richtung Nachfrage- und Kaufkraftstärkung und erhöht die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich. Vor allem aber verhindern wir durch die vorgeschlagene Tarifentlastung ein Absinken des Mittelstandes in Richtung Armut und erhöhen die Krisenfestigkeit der Klein- und Mittelbetriebe.