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Fritz Dinkhauser, Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger von der Liste Fritz

programmfinanzen

Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen eine leistungsfähige Wirtschaft

Aktuelle Initiativen dazu findest du hier...

So stehen wir zur ökosozialen Marktwirtschaft, weil sie der erfolgreiche Versuch ist, Wettbewerb und soziale Gerechtigkeit zu vereinen. Die ökosoziale Marktwirtschaft ist eine Rahmenordnung für mittelständische und große Betriebe. Sie verhindert die Konzentration wirtschaftlicher Macht und sichert damit den fairen Wettbewerb und die Wahlvielfalt für die Bürger. Der Staat hat jedoch Sorge dafür zu tragen, dass faire Wettbewerbschancen für Unternehmen unterschiedlicher Betriebsgrößen gegeben sind.

gerechtes wirtschaften

Die ökosoziale Marktwirtschaft ist dem Prinzip der Gerechtigkeit verpflichtet. Gerade deshalb fordern wir so sehr den Gestaltungsanspruch der Politik ein. Heute stellt vor allem die Entwicklung zur Wissensgesellschaft die Politik auf eine neue Probe. Der Anteil des Wissens an der Wertschöpfung hat deutlich zugenommen. Seine Bedeutung als Wettbewerbsfaktor für Unternehmen und Volkswirtschaften, vor allem aber als Zukunftsressource jedes einzelnen Menschen ist nachhaltig gestiegen. Globalisierung und Digitalisierung sind gleichzeitig Quellen, Elemente und Katalysatoren dieses Umbruchs. Sie verstärken sich gegenseitig und beschleunigen die Ausprägung einer Wissensgesellschaft.

soziale gerechtigkeit - arbeit für alle

Gefragt ist deshalb mehr Beteiligungsgerechtigkeit – gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit. Wir sind davon überzeugt, dass jeder gebraucht wird! Keiner soll ausgegrenzt werden! Arbeit für alle muss das Kernstück sozialer Gerechtigkeit sein. Dabei geht es uns vor allem darum, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Arbeit für alle möglich wird.


Um die ökosziale Marktwirtschaft in der Praxis umzusetzen und den Wohlstand und die Wirtschaft unseres Landes zu stärken, brauchen wir eine Politik, die die Prioritäten des Handelns neu ordnet:

  1. Leistung muss durch niedrige und einfache Steuersätze gefördert werden – im Gegenzug wird vom einzelnen Bürger und Unternehmer jedoch Ehrlichkeit der Gemeinschaft gegenüber erwartet

  2. Derjenige, der arbeitet, soll mehr Geld haben, als derjenige, der nicht arbeitet – im Gegenzug wird jedoch erwartet, dass derjenige, der arbeiten kann, angebotene Arbeit auch annimmt

  3. Jungen Menschen müssen Chancen geboten werden, ihre Talente zu entwickeln – im Gegenzug wird von ihnen erwartet, dass sie diese Chancen ergreifen

  4. Das Können und die Erfahrung älterer Arbeitnehmer muss geschätzt werden – im Gegenzug wird von ihnen die Bereitschaft erwartet, Neues zu lernen und sich weiter zu qualifizieren

  5. Große Lebensrisiken (z.B. Krankheiten) müssen auch in Zukunft solidarisch abgesichert werden – im Gegenzug wird von den Bürgern jedoch mehr Eigenverantwortung erwartet

  6. Für Familien müssen mehr Freiräume durch finanzielle Gerechtigkeit geschaffen werden – im Gegenzug wird von den Familien Mut zu Erziehung und die gegenseitige Verpflichtung zur Fürsorge erwartet

  7. Die Menschen und Unternehmen müssen von bürokratischen Zwängen befreit werden – im Gegenzug wird von ihnen mehr Mut zur Selbständigkeit erwartet

Auszüge aus unserer Wirtschafts- und Arbeitspolitik:

Wir glauben, dass Österreich eine wettbewerbsfähige Wirtschaftsstruktur und kreative Lösungen beim Arbeitskräftemangel braucht. Dazu wollen wir unter anderem mit folgenden Ansätzen unseren Beitrag leisten:

  • Förderung von Betriebsansiedlungen vor allem in strukturschwachen Gebieten. Dies soll durch Schaffung von Anreizen wie beispielsweise steuerliche

    Begünstigungen oder angemessene Energiekosten gelingen.

  • Ansiedlungsoffensive von innovativen Betrieben sowie europäischen und internationalen Einrichtungen. Dadurch soll die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich weiter erhöht und die Internationalität gewahrt bleiben.

  • Stärkung der Regionen. Wir wollen die einzelnen Regionen Österreichs stärken, in dem wir beispielsweise öffentliche Einrichtungen und Institutionen in regionale Gebiete verlagern.

  • Unterstützung von Klein- und Mittelbetrieben. Diese wollen wir unter anderem dadurch unterstützen, dass mit Hilfe des Bundes deren Marktchancen und Erweiterungsmöglichkeiten geprüft werden sowie der Zugang zu öffentlichen Aufträgen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene ermöglicht und erleichtert wird. Hier könnte die Einrichtung einer EU Vermarktungs-Projekt-GmbH nützliche Dienste tun. Zu deren Aufgaben würde vor allem die Akquisition von Aufträgen für die heimische Wirtschaft sowie die Bearbeitung und Vermarktung über ein gemeinsames Netzwerk zählen.

Wir wollen das Ausmaß der öffentlichen Fördermittel vor allem im Bereich Innovation, Vermarktung, Bildung und Energie erweitern und den Zugang zu Fördergeldern insbesondere durch Abbau von Bürokratie erleichtern.


Wir denken an eine Zugangserleichterung zu (öffentlichen) Fremd- bzw. Risikokapital – insbesondere für innovative Klein- und Mittelbetrieben. Ebenso wollen wir neue Finanzierungsinstrumente für KMUs schaffen. Zudem wollen wir den Klein- und Mittelbetrieben besondere Unterstützung durch verstärkte Investitionsförderungen zukommen lassen.