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Fritz Dinkhauser, Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger von der Liste Fritz

programmbildung

Tirol braucht einen Quantensprung in der Bildung, um den Anschluss nicht zu verpassen

Unsere aktuellen Initiativen dazu findest du hier...

Bildung ist ein wichtiges Gut, das im Mittelpunkt unserer Bestrebungen stehen muss, ein neues Tirol umzusetzen. Aus diesem Grund müssen wir den Mut haben, neue Wege zu gehen und den Menschen wieder Mut machen, zu lehren und zu lernen. Dafür werden wir auch im Landesbudget neue Prioriäten für Aus- und Weiterbildung setzen.

abschluss für alle

An die 1000 Jugendlichen jährlich schließen weder eine Schule noch eine Berufsausbildung erfolgreich ab. Hier muss massiv gegen gesteuert werden. Wir können in keinem Bereich auf Talente verzichten. Der Hauptschulabschluss muss deshalb im zweiten Bildungsweg zum Nulltarif möglich sein, ebenso wie die Laufbahnberatung und Kompetenzenbilanz, die Aufschluss über Fähigkeiten und Neigungen des Einzelnen geben. Dies soll unter anderem sicherstellen, dass der begonnene Beruf, der oft ohne Kenntnis der Anforderungen gewählt wird, nicht abgebrochen werden muss, wobei auch die Möglichkeiten eines Wechsels während der Lehrzeit und das Modell „zweite bzw. dritte Chance“ umgesetzt werden muss. Kein Tiroler soll ohne positiven Schul- bzw. Berufsabschluss sein.

kostenlose nachhilfe

Die Tatsache, dass „Herkunft gleich Zukunft“ ist, muss geändert werden. Chancengleichheit und Gerechtigkeit müssen auch im Bildungsbereich Vorrang haben. Dazu sollen neue Modelle umgesetzt werden, die Leistungsgruppen an den Hauptschulen abgeschafft, technische und naturwissenschaftliche Fächer verstärkt und angehende Pädagogen im Zuge ihrer Ausbildung zu verpflichtendem, kostenlosem Nachhilfeunterricht herangezogen und so zu wichtigen Förderern und Stützlehrern werden. Bildungsanimateure und Talentscouts sollen tirolweit ebenso wichtige Bildungsarbeit leisten. Gleichzeitig wird großer Wert auf die Integration von klein auf gelegt: Möglichst früh sollen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zweisprachig unterrichtet werden.

bildung als zukunftschance

Tirol liegt in Bezug auf Bildung unter dem österreichischen Durchschnitt. Deshalb muss sofort mehr investiert werden. Evaluation der Bildungseinrichtungen, die Schaffung eines Bedarfskonzepts und eines eigenen Budgets sowie eine klare Kompetenzenverteilung vonseiten des Landes sollen dabei helfen. Auch das Erwachsenenbildungs- und Arbeitnehmerförderungsbudget muss deutlich erhöht werden.

anreize für lebenslanges lernen

Lebenslanges Lernen soll kein Schlagwort bleiben. Anreize, um dies zu erreichen, müssen geschaffen werden. Finanzierungsmodelle – sprich Ersatzeinkommen – für Berufsaus- und Weiterbildungen, bei denen kein Gehalt zu erwarten ist, sind umzusetzen, ein Erwachsenenbildungskonzept ist zu erstellen und die berufsbegleitende Weiterbildung zu fördern. Denn Qualifikation und der Kampf um die Talente werden letztlich entscheiden, ob Tirol den Wohlstand, den es erarbeitet hat, auch halten kann.

Wir wollen kostenlose Nachhilfe für alle Kinder, denn schulisches Fortkommen darf keine Frage des Familieneinkommens sein

Jedes Ausbildungsjahr bringt jedem Tiroler sieben Prozent mehr Nettolohn auf Dauer. Wir wollen:

  • Kostenlose Nachhilfe in allen Bezirken auf Basis von Bürgerpatenschaften bzw. verpflichtender Praktika

  • Schul- und Berufsabschluss für alle

  • Ausbau von Ganztagsschulen: flächendeckend Ganztagsschulen in allen Schultypen

  • Einrichtung einer Eltern-Pädagogen-Plattform: laufende Evaluation der schulischen Qualität sowie Erarbeitung neuer und innovativer Modelle zwischen Eltern, Schülern und Lehrerinnen und Lehrern

  • Abschaffen der Leistungsgruppen an Hauptschulen

  • Erstellung eines Bildungsbudgets und klare Komptenzenverteilung

  • Berufsbegleitende Weiterbildung und Ausbau der Berufsausbildung via Fernlehrgängen

  • Laufbahnberatung zum Nulltarif

  • gerechte Verteilung von Stipendien

  • Fördern von Talenten und Fähigkeiten in allen Altersgruppen

  • Installierung von Bildungsbeauftragten in allen Gemeinden, als Schnitt- und Kommunikationsstelle für Bildungswillige