Tag der offenen Tür im Tiroler Landhaus

Mit 13 konkreten Fragen hat Klubobmann LA Bernhard Ernst jetzt aufgedeckt, was sich schon viele Tiroler gefragt haben: Was kostet eigentlich so ein „Tag der offenen Tür im Landhaus“ wie er am 26. Oktober stattgefunden hat.

280.000 € für Tag der offenen Tür im Landhaus!

„Die Gesamtkosten für die Veranstaltung betrugen ca. 279.265 Euro“, lässt ÖVP Finanzlandesrat Christian Switak wissen. Rund 199.265 Euro haben Werbung, Inserate, die Beschilderung im Landhaus und die beauftragte Werbeagentur gekostet, rund 80.000 Euro machen die Personalkosten für die Landesbediensteten aus.

 

Zum Nachlesen: Wer hat wie viel am „Tag der offenen Tür im Landhaus“ verdient?

 

Es geht wesentlich kostengünstiger!

„Es ist in Ordnung einen Tag der offenen Tür zu machen, aber es geht kostengünstiger. Diejenigen Tiroler, die an der Arbeit der Landesabteilungen und der politischen Gruppen interessiert sind, kommen auch ohne sündteure Werbeeinschaltungen. Wir brauchen keine Platter-Festspiele“, stellt LA Bernhard Ernst fest.

Ein paar Profiteure freut´s!

Die Aufträge hat das Land – rechtlich gedeckt – ohne Ausschreibung direkt an Firmen vergeben. Auch die Werbeagentur Headquarter hat ihren Auftrag über mehr als 35.000 Euro direkt aus dem Landhaus bekommen. Allein mehr als 82.000 Euro hat sich die ÖVP-SPÖ Landesregierung die Bewerbung der „Platter-Festspiele“ in den Tiroler Medien kosten lassen.

80.000 € für Werbeinserate – 70.000 € streichen bei der Schuldnerberatung!

„Immer wenn es um die Bewerbung ihrer Personen geht, gehen Platter, Gschwentner und Co. locker mit dem Geld der Tiroler Steuerzahler um. Andererseits kürzen sie bei den Ausgaben für die Bürger. ÖVP und SPÖ haben keinen Genierer bei der Schuldnerberatung 70.000 Euro zu streichen, für Werbeinserate zum Tag der offenen Tür aber mehr als 80.000 Euro auszugeben“, kritisiert LA Ernst.

Konsequenzen aus der ÖVP-SPÖ Geldverschwendung!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol beantragt daher im Zuge des Budgetlandtages,

  • die Verfügungsmittel des Landeshauptmann und der Regierungsmitglieder von 119.900 auf 80.000 Euro zu kürzen, ein Minus von 39.900 Euro
  • die Repräsentationsausgaben zu halbieren, von 482.000 auf 240.000 Euro
  • die Gelder für die Öffentlichkeitsarbeit der Tiroler Landesregierung von 1.433.900 auf 1 Million Euro zu kürzen, ein Minus von 433.900 Euro.

430 Mio. € Schuldenberg braucht ein Signal!

„Es geht um ein Signal, dass auch die Landesregierung spart, wenn viele Tiroler jeden Euro zweimal umdrehen müssen, wenn der Schuldenberg des Landes mit 430 Millionen Euro so hoch ist wie noch nie und die Tiroler Gemeinden mit 817 Millionen Euro die größte Schuldenlast aller Zeiten am Buckel haben“, sagt LA Ernst.

Foto: Land Tirol