Eine Rettungsauto in Tirol

Rettungsleistungen brauchen keine EU-weite Ausschreibung!

Der Europäische Gesetzgeber hat entschieden, dass es europarechtlich völlig legal und in Ordnung ist, Rettungsdienstleistungen direkt an gemeinnützige Organisationen, wie das Rote Kreuz, die Johanniter, die Malteser oder den Arbeiter-Samariterbund zu vergeben, ohne sie europaweit ausschreiben zu müssen.

Landesregierung hat Rettungswesen in Tirol in Gefahr gebracht!

Rettungssanitäter bei einem Einsatz“Diese Entscheidung kommt für uns nicht überraschend, weil wir in Absprache mit Experten diese Position immer schon vertreten haben. Es ist jetzt amtlich, dass die Ausschreibung des Tiroler Rettungswesens durch die schwarz-rote Landesregierung ein Fehler war, nicht notwendig war und nicht im Sinne der Patienten, der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen in den Rettungsorganisationen sowie der Tiroler Steuerzahler war. Es hätte genügt, bekannte Mängel zu beheben, das gesamte Rettungswesen auf den Kopf zu stellen, war unsinnig”, stellt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Dank Platter, Tilg & Co.: Tiroler Rettung teurer und schlechter statt billiger und besser!

“Als Fazit bleibt ein ganz bitterer Nachgeschmack: Die europaweite Ausschreibung des Tiroler Rettungswesens durch Platter, Tilg & Co. hat für große Verunsicherung und Demotivation gesorgt. Sie hat das Tiroler Rettungswesen letztlich sogar teurer und schlechter statt billiger und besser gemacht!”, zeigt Andrea Haselwanter-Schneider die Verantwortung des zuständigen ÖVP-Gesundheitslandesrates Bernhard Tilg auf.

Liste FRITZ unterstützt Wunsch des Roten Kreuzes für Resolution gegen Ausschreibung

“Im Sinne der Tiroler Bürger, der Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätigen in den Rettungsorganisationen sowie der Steuerzahler unterstützen wir selbstverständlich die Idee einer Resolution an die Bundesregierung, die direkte Vergabe an gemeinnützige Rettungsorganisationen im Bundesgesetz zu verankern. Zumal wir diese Vorgangsweise über Jahre hinweg vorgeschlagen und eingefordert haben, aber letztlich an der Blockadepolitik der ÖVP-geführten Landesregierung gescheitert sind. Wenigstens die anderen Bundesländer, die nicht wie Tirol unsinnigerweise vorgeprescht sind und europaweit ausgeschrieben haben, sollen sich durch diese Initiative ein unnützes, aufwendiges und teures europaweites Ausschreibeverfahren ersparen können”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

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