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Kind rechnet an der Tafel

„Die Verwechslung einer Prozentzahl ändert leider auch nichts an der traurigen Tatsache, dass tausende Kinder Jahr für Jahr durch das Festhalten am Irrweg der Leistungsgruppen benachteiligt werden. Von den 24.000 Hauptschülern sind 55%, also mehr als 12.000 Kinder, in der 2. und 3. Leistungsgruppe. Von den 24.000 Hauptschülern sind allein 20% in der 3. Leistungsgruppe, das sind knapp 5.000 Schülerinnen und Schüler. Es geht hier nicht ums Messen mit der Apothekerwaage, sondern um jedes einzelne Schicksal. Mehr als 12.000 Kinder und ihre Eltern leiden unter der Einteilung in die 2. und 3. Leistungsgruppe. Es geht um Kinder, die nicht dumm sind, sondern anders begabt. Sie brauchen Förderunterricht, nicht Leistungsgruppen, die sie nicht besser machen. Solche Leistungsgruppen gibt es auch nur in der Hauptschule, nicht in der Volksschule, nicht im Gymnasium, nicht an der Uni“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar. Weiterlesen

Kindergarten

Auf Vorschlag der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat der Tiroler Landtag heute im Rahmen der Aktuellen Stunde das Thema „Gerechte Bildung: Abschaffung der Leistungsgruppen an den Tiroler Hauptschulen“ diskutiert. Weiterlesen

Kind rechnet an der Tafel

„Frau Landesrätin, Thema verfehlt! Es ist schön, wenn die Landesregierung jetzt weiß, dass Tirols Lehrer ein tolles Image haben. Was soll das aber den Tiroler Kindern, Eltern und Lehrern nützen, sie haben Null davon! Das Geld für so eine Studie wäre in mehr Pädagoginnen und Pädagogen für Tirols Kinder wesentlich besser investiert gewesen. Auch die rund 2.000 fehlenden Lehrer bringt eine solche Umfrage bestimmt nicht, es geht nicht ums Image, es geht um die Rahmenbedingungen für die Lehrer“, erklärt LA Gottfried Kapferer zur heute präsentierten Lehrer-Umfrage. Weiterlesen

Lehrer schreibt auf die Tafel
Laut eine schriftlichen Anfragebeantwortung durch Landesrätin Dr. Beate Palfrader gehen von den derzeit 7.095 an Tiroler Pflicht- und Fachberufsschulen tätigen PädagogInnen in den kommenden Jahren rund 2.000 in Pension.

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„Es kommt einer Diskriminierung der Lehrer gleich, wenn die ÖVP jetzt eine Imagekampagne für alle Lehrer starten will. Meint denn die ÖVP, dass alle Lehrer schlecht sind und diese fragwürdige Unterstützung nötig haben. Was die Lehrer wirklich brauchen, ist eine ordentliche Hilfe bei ihrer täglichen Arbeit“, meint LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten Partei in Tirol.

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Lehrer schreibt an Tafel
„Das Tiroler Schulsystem ist gut, aber nicht gut genug. Fakt ist: Tausend Schüler pro Jahr sind im Land ohne Schulabschluss. Hunderten wird die Zukunft verbaut, weil sie den Stempel der 3. Leistungsstufe der Hauptschulen oder der Sonderpädagogischen Zentren (ehemals Sonderschulen) tragen. Das ist alles andere als ein Qualitätsmerkmal für Tirols Schulen. Es ist erfreulich, dass sich LR Beate Palfrader jetzt um zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer bemühen will. Das ist schließlich die Voraussetzung um die Qualität an Tirols Schulen maßgeblich zu steigern“, sagt Klubobmann und Abgeordneter Bernhard Ernst, Bildungssprecher des Fritzklubs.

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