Beratung
Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist klar, dass Landesgelder, die Gelder der kleinen Leute sind. Swarovski hat in den vergangenen Jahren Gewinne wie noch nie in der Firmengeschichte geschrieben. Allein 2007 und 2008 lagen die Umsätze bei 2,5 Milliarden Euro. Das entspricht in etwa dem Budget des Landes Tirol.

Auf Ausschüttungen für Gesellschafter verzichten!

„Swarovski soll die enormen Gewinne und Rückstellungen verwenden um Brücken zu bauen für die Arbeitnehmer. Diese Brücken sind jetzt dringend notwendig. Das Unternehmen kann jetzt seine Solidarität mit der Belegschaft unter Beweis stellen und auf Ausschüttungen an die Gesellschafter verzichten.“, sagt LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land.

Die Liste Fritz plädiert daher für eine eigene Arbeitsstiftung, vorwiegend finanziert aus Mitteln der Firma Swarovski.

Landesarbeitsstiftung ist keine Stiftung für Millionäre

„Die Landesarbeitsstiftung ist keine Stiftung für Millionäre. Das Land Tirol muss heuer mit 60 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen von Seiten des Bundes rechnen. Dieses Geld hat der Finanzreferent im Budget einkalkuliert und jetzt fehlt es in der Landeskasse. Daher können öffentliche Mittel sicher nicht zur Stärkung eines erfolgreichen Weltkonzerns verwendet werden. Swarovski muss selbst in Vorlage treten. Das ist das Mindeste an sozialer Verantwortung für die Menschen, die dem Betrieb und den Eignern über Jahrzehnte Wohlstand gebracht haben.“, so LA Fritz Dinkhauser.