Treffen zum Thema Direktzug Lienz-Innsbruck

Am 10. September 2013 haben sich – auf Einladung von Landesrätin Ingrid Felipe – in Bozen die Vertreter aller Tiroler Landtagsfraktionen mit den zuständigen Verkehrslandesräten Thomas Widmann (Südtirol, SVP) und Ingrid Felipe (Tirol, Grüne) sowie Südtiroler und Tiroler Experten getroffen.

Gesprächstermin in Bozen: Machtdemonstration!

“Dieses Treffen war keine Verhandlungsrunde, denn ausverhandelt wurde offenbar schon im Vorfeld alles, sondern ein Schauspiel zur Demonstration politischer Macht”, stellen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint fest, die beide an der Gesprächsrunde in Bozen teilgenommen haben.

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Direktzug: Unbedingter politischer Wille für Erhalt fehlt!

“Die Südtiroler und Tiroler Regierungsvertreter haben uns gezeigt, dass ihnen die absolute Bereitschaft und der unbedingte politische Wille fehlt, mit uns gemeinsam den Direktzug – trotz vorhandener Schwierigkeiten – auch im kommenden Jahr auf Schiene zu halten”, stellen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint fest, die beide an der gestrigen Gesprächsrunde in Bozen teilgenommen haben.

Südtiroler & Tiroler Parteien ergreifen Initiative für Direktzug:

Direktzug-Fiasko hat ÖVP ausgelöst!

“Unbestritten ist, dass die Misere für die Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung ihren Lauf durch die Abbestellung des Direktzuges durch die ÖVP in der Person von Landesrat Steixner genommen hat. Die ÖVP und Steixner haben den Bürgern einen kapitalen Bock geschossen, der viel größere Auswirkungen auf die Verkehrsverbindungen hat und noch haben wird als wir es bis dato vermutet haben. Wir sind schwer verärgert, wie die ÖVP-Politik über die Interessen der Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung drübergefahren ist!”, sagen Haselwanter-Schneider und Sint.

“JA zum Direktzug!” – unsere Initiatve im Sonderlandtag:

Der Direktzug Lienz-Innsbruck in FranzensfesteÖVP, Grüne und SVP stellen Direktzug ab Dezember 2013 ein!

“Die Südtiroler und Tiroler Landesregierungen geben sich damit zufrieden, dass es für die Ost-, Süd- und Nordtiroler ab Dezember 2013 keine direkte Zugverbindung nach Innsbruck gibt! Den Ost- und Nordtiroler Bürgern bleibt mindestens ein Jahr lang nur der Ersatzbus, für die Südtiroler bietet dieser Bus keinen Ersatz, weil sie nicht einsteigen bzw. mitfahren können”, erläutert Markus Sint die Situation.

Zukunftsversprechen: Wiedereinführung ab 2015 wird ´gepüft`

“Kein Trost, ist das Vertrösten der beiden Landesräte auf die Zeit ab 2015, dann werde – neben der Umsteige-Verbindung – die Wiedereinführung eines Direktzuges am Tagesrand ´geprüft`. Ob ein solcher Direktzug nach der Abbestellung durch die ÖVP, die Nicht-Wiedereinführung durch die schwarz-grüne Landesregierung und nach der abgehaltenen Landtagswahl in Südtirol Ende Oktober aber jemals wieder kommt, ist fraglich. Fix ist dagegen, dass das Aus für die einzige direkte Zugverbindung zwischen Ost-, Süd- und Nordtirol ohne ein angemessenes Ersatzprogramm ein Bauchfleck für die Gesamttiroler Politik ist!”, erklären Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Osttirol-Bezirkssprecher Markus Sint.

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