Ein Strommasten in Tirol

Erster Schritt wird getan: TIWAG und TINETZ müssen sich weiter bewegen…

In weiten Teilen Osttirol gibt es derzeit wieder ergiebige Schneefälle. Schon während der Weihnachtsfeiertage haben solche ergiebigen Schneefälle durch umgestürzte Bäume zu mehrtätigen Stromausfällen und Straßensperren geführt.

“Der öffentlichkeitswirksame Einsatz und die Beharrlichkeit der Gemeindeführung sowie des Bergbahnenchefs in Obertilliach haben es zu Wege gebracht, dass sich die Tiroler Netzgesellschaft TINETZ dazu bekannt hat, künftig einen Teil der Stromleitungen im Gemeindegebiet von Obertilliach unter die Erde zu verlegen. Nach drei Tagen ohne Strom mitten in der touristischen Hochsaison des Weihnachtsgeschäftes ist der Druck auf die Netzgesellschaft schlichtweg zu groß geworden. Dieses Einlenken seitens der TINETZ kann aber nur ein erster, notwendiger Schritt sein”, betonen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint.

Zum Nachlesen – so berichten die Medien:

 

 

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint von der Liste FritzStromleitungen unter die Erde verlegen – Plan für Osttirol ist notwendig!

“Die Schneefälle zu Weihnachten haben gezeigt, dass die Stromleitungen in vielen Osttiroler Gemeinden unter die Erde gehören. Kartitsch, das Villgratental oder das Defreggental waren genauso betroffen. Die Stromnetzgesellschaft TINETZ sowie das Landesunternehmen TIWAG sind gefordert, einen Ausbauplan für alle betroffenen Osttiroler Gemeinden vorzulegen, ansonsten wird es immer wieder irgendwo zu Problemen und tagelangen Stromausfällen führen, die die Bürger und Touristen sowie die Wirtschaftstreibenden vom Hotelier bis zur Liftgesellschaft massiv beeinträchtigen”, stellen  Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint fest.

Mehrtägige Stromausfälle und Straßensperren: Betroffene Gemeinden, Lifte und Wirtschaftsbetreibe gehören entschädigt!

Verluste Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist es eine Frage der Fairness, dass alle betroffenen Osttiroler Gemeinden und nicht nur Einzelne von der Landesgesellschaft bzw. von der Landesregierung entschädigt werden.

“Obertilliach war drei Tage ohne Strom, die Bergbahnen und Wirtschaftstreibenden hatten dadurch Ausfälle zu verkraften. Dasselbe gilt aber auch für Kartitsch, das zwei Tage ohne Strom auskommen musste. Auch dort hatten Hoteliers und die Liftgesellschaft Einbußen. Genauso war es im Defreggental und im Villgratental. Alle betroffenen Gemeinden gehören von der TIWAG bzw. von der Landesregierung entsprechend ihrer Einbußen entschädigt. Es kann nicht sein, dass die Landesregierung nach dem Motto ´Wer sich am besten und lautesten zu Wort meldet, der bekommt etwas` handelt!”, verlangen Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.