Rettung Hubschrauber

„Wer Pech hat und selbst bei einem Notfall vom ´falschen` Hubschrauber gerettet wird, der muss tief in die eigene Geldtasche greifen. Zwischen 3.500 und 7.000 Euro macht die Rettung mittels Notarzthubschrauber aus, wenn sie nicht von den vom Land Tirol geförderten ÖAMTC Christophorus-Hubschraubern durchgeführt wird. Die Zeche zahlen die Bürger, das kann es aber nicht sein!”, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

Zum Nachschauen & Nachlesen:

ÖVP-Versäumnis zahlen die Bürger!

“Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg hat auch in dieser Angelegenheit versagt und zugeschaut, wie viele Tiroler die Kosten für die Rettung per Hubschrauber selber zahlen müssen. Diese Praxis hat auch der Bundesrechnungshof gerügt und feststellt, dass das Land Tirol seit Oktober 2009 für die Rettungsflüge zuständig ist. Trotzdem ist ÖVP-Landesrat Tilg untätig geblieben. Das, obwohl der Bundesrechnungshof Rechnungen bis zu 7.000 Euro pro Person aufgezeigt hat. Das politische Versäumnis der ÖVP kostet viele Tiroler Bürger tausende Euro“

Im Interview:

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt von der ÖVP-SPÖ Landesregierung endlich Klarheit für die Bürger zu schaffen:

  1. Im Notfall: Mitteilung an alle betroffenen Patienten bzw. deren Angehörige, ob sie die Rechnung selbst bezahlen müssen
  2. Schaffen einer gesetzlichen Regelung für die Kostenübernahme aller Notfallmedizinischen Hubschrauber-Transporte
  3. Das Land muss sofort eine finanzielle Überbrückung für Betroffene schaffen
  4. Kein Tiroler soll künftig Notfalleinsatzflüge selbst bezahlen müssen.

Wie viele Tiroler haben schon tausende Euro bezahlt?

„ÖVP-Landesrat Tilg hat heute im Landtagsausschuss erklärt, er habe eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die binnen eines Jahres Ergebnisse liefern werde. Das geht mir und vielen Tiroler Patienten viel zu langsam, die Arbeitsgruppe muss binnen drei Monaten ein konkretes Ergebnis vorlegen. Zeit hatte Tilg schon genug! Es kann nicht sein, dass die Tiroler Patienten für das politische Versäumnis des ÖVP-Landesrates und der ÖVP-SPÖ Landesregierung unter Landeshauptmann Platter weiterhin bezahlen müssen. Die bodenlose Ungerechtigkeit ist, dass derzeit kein Patient die rechtliche Möglichkeit hat sich gegen die Zustellung einer Rechnung nach einem Notarztflug zu wehren. Das heißt, dass viele Tiroler in der Vergangenheit wohl zähneknirschend tausende Euro bezahlt haben“, kündigt Klubobmann LA Bernhard Ernst einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag für den Mai-Landtag an.