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„Nach dem gestern bekannt gewordenen Anschlag auf die Postversorgung in Tirol, schlage ich Landeshauptmann Platter einen Tiroler Post-Gipfel vor. Es geht um eine gemeinsame Kraftanstrengung gegen die Schließungswelle. Die betroffenen Bürgermeister, das Postmanagement und die Landespolitik müssen an einen Tisch. Wir können es nicht hinnehmen, dass in Tirol 45 Postämter zu gesperrt werden sollen, in Wien dagegen kein einziges Postamt. Dabei hat der Postämter Kahlschlag schon in den vergangenen Jahren 77 Postämter in Tirol getroffen.“, sagt LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land.

Es geht um gemeinsame Kraftanstrengung gegen Postämter-Schließung!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol bekennt sich solidarisch mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und mit den Bürgermeistern. Postämter haben eine wichtige Funktion in den Gemeinden, besonders für viele ältere Menschen. Ein weiterer Kahlschlag bei den Postämtern in Tirol kommt einer Austrocknung der Gemeinden gleich. Schwache Gemeinden bewirken ein schwaches Land.

„Wir müssen uns wehren in Tirol! Die betroffenen Bürgermeister haben das Recht auf Information und Anhörung. Die betroffenen Bürgermeister haben das Recht, dass ihnen das Postmanagement geeignete Alternativen vorschlägt. Die betroffenen Bürgermeister haben das Recht auf eine objektive Prüfung der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Postämter. Bisher gibt es nur die Zahlen des Postmanagements. Kann eine Gemeinde eine objektive Prüfung der Wirtschaftlichkeit nicht selber durchführen, soll das Land einspringen und die Wirtschaftlichkeit des Postamtes überprüfen.“, fordert LA Dinkhauser.

LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann LA Bernhard Ernst haben heute in Form eines Offenen Briefes die betroffenen Bürgermeister über Ihre Rechte und Chancen gegen die Postamt-Schließung informiert. Alle Bürgermeister Tirols ruft die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol zur Solidarität mit den betroffenen BürgermeisterkollegInnen auf.