„Die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel ist ein Gebäude von enormem historischen Wert und ein zentraler Bestandteil der Kitzbüheler Altstadt. Sie darf kein Spielball von Immobilienspekulanten werden. Deshalb ist es nicht zu verstehen, wie die Landesregierung, die offiziell gegen Grundstückspekulationen eintreten sollte, bei so einem zentralen Gebäude über den Verkauf an Private nachdenken kann”, erklärt LA Bernhard Ernst.

Kitzbuehler AltstadtKarten auf den Tisch: Was plant Platter?

“Landeshauptmann Platter soll keine Geheimsache aus dem geplanten Immobiliendeal machen und offenlegen, welcher Makler beauftragt wurde. Er soll sagen bis wann, an wen und um welchen Preis dieses Gebäude verkauft werden soll“, fordert LA Bernhard Ernst.

Die Strategie des Landes: Absiedeln und ausdünnen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fürchtet den weiteren Ausverkauf und damit den Bedeutungsverlust der regionalen Strukturen. Schließlich wurden schon andere Einrichtungen der öffentlichen Hand aus Kitzbühel abgezogen.

Generell scheint es die Strategie der Landesregierung zu sein, wesentliche Infrastrukturen aus den Bezirkshauptstädten abzusiedeln. So ist beispielsweise in Kitzbühel bereits das Baubezirksamt und die Vermessungsamtszentrale nach Kufstein abgewandert. Die Bundesforste wurden nach Hopfgarten übersiedelt. Die Straßenmeisterei, der Polytechnische Lehrgang, die Landwirtschaftskammer Kitzbühel und das Krankenhaus Kitzbühel wurden nach St. Johann verlegt.

Landespolitik darf Kitzbühel nicht nur zur Show-Bühne degradieren!

„Offensichtlich sehen Landeshauptmann Platter und sein Finanzlandesrat Switak Kitzbühel nur mehr als Bühne der Schönen und Reichen. Mit der Idee eines ‚Klein Davos’ und Show-Veranstaltungen wie dem Treffen von internationalen Wirtschaftsgrößen ist der Bevölkerung nicht geholfen. Die Menschen brauchen Arbeitsplätze, Infrastruktur und eine Daseinsvorsorge, die diesen Begriff auch verdient”, meint LA Ernst.

BH Kitzbühel Nagleprobe für Platter!

“Landeshauptmann Platter soll darüber nachdenken, ob es wirklich die richtige Strategie ist, Bezirkshauptstädte in Tirol immer weiter auszuhungern und auszutrocken. Am Beispiel der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel kann der Landeshauptmann jetzt das dringend notwendige Umdenken zeigen“, fordert LA Bernhard Ernst.