Menschen im Schatten

Auf Initiative der FPÖ hat der Tiroler Landtag in der Aktuellen Stunde das Thema „Landespolizeigesetz zu machtlos“ debattiert.

“Jeder von uns hat ein unterschiedliches Sicherheitsgefühl. Sicherheit für die Tiroler kann die Politik weder mit schönreden noch mit aufhetzen erzeugen. Sicherheitspolitik ständig mit Ausländerpolitik zu vermischen, ist falsch und schaukelt nur Emotionen auf, löst aber keine Problem”, erklären Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und LA Andreas Brugger.

Keine weiteren Einsparungen im Sozialbereich!

“Mehr Polizei, vor allem mehr Präsenz auf den Straßen statt in den Schreibstuben, ist notwendig, aber kein Allheilmittel. Sicherheit ist eng mit Sozialpolitik verknüpft. Umso mehr die Landesregierung im Sozialbereich einspart, umso mehr treffen die Tiroler die Probleme auf der Straße und erzeugen ein Vielfaches an Kosten. Daher verlangen wir einen Stopp bei weiteren Einsparungen für die Sozialvereine, die sich um viele Menschen am Rand der Gesellschaft kümmern. Gerade jetzt finden wieder Budgetverhandlungen statt und am Ergebnis wird sich zeigen, ob die Landesregierung das Thema Sicherheit an der Wurzel anpacken und aktiv die Lebensumstände von Menschen verbessern will”, setzen sich Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und LA Andreas Brugger für eine finanzielle Absicherung der Arbeit der Sozialvereine ein.

Sicherheit: Tiroler Probleme angehen

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol sieht die Sicherheitssituation in Tirol realistisch: Weder ist Tirol eine Insel der Seligen noch ist die Situation dramatisch wie in Mexiko. Den Tiroler Problemen hat sich die Landespolitik aber zu stellen, sie zu lösen anstatt sie weiter auf die lange Bank zu schieben.

Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger von der Liste FritzTiroler Kinder und Jugendliche mit besonderen Problemen werden aus Tirol abgeschoben!

“Wenn wir jetzt schon im zweiten Anlauf im Tiroler Landtag gescheitert sind, endlich genügend Plätze für Kinder und Jugendliche mit besonderen Problemen in Tirol zu schaffen, dann bedrückt und enttäuscht mich das. Allen ist bekannt, dass noch immer Unterbringungsmöglichkeiten in Tirol fehlen. Solche Kinder und Jugendliche werden in andere Bundesländer oder ins benachbarte Ausland abgeschoben und dort untergebracht, weil die Tiroler Landesregierung nicht genügend Betreuungsplätze schafft, das ist skandalös! Obwohl es dazu einen Bericht des Landes gibt, der dieses Problem bestätigt, ist unser zweiter Landtagsantrag in dieser Sache gerade wieder auf den St. Nimmerleinstag verschoben worden“, ärgert sich Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Psychosoziale Situation in Tirol verbessern!

“Unsicherheit entsteht, wenn Menschen nichts mehr zu verlieren haben. Es braucht auch viel mehr Unterstützung im psychosozialen Bereich und in den Familien. Allein im vergangenen Jahr gab es in Tirol doppelt so viele Suizide wie Verkehrstote! Hier nützt mehr Polizei gar nichts, sondern es braucht Unterstützung durch speziell ausgebildete Personen und deren Vereine und Organisationen brauchen mehr finanzielle Unterstützung, um diese wichtige Arbeit leisten zu können”, stellen Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger fest.