Kraftwerk Langkampfen

Die Groß-Kraftwerksphantasien von Tiwag General Wallnöfer und von der ÖVP-SPÖ Landesregierung kommen aus den Planungen nicht heraus. Kein Wunder, dass sich Landesrat Steixner – ehemals glühender Verfechter – jetzt davon verabschiedet und neue Stau-Phantasien mit einem Laufkraftwerk in Breitenbach am Inn wälzt.

Kleinwasserkraftwerke effizienter machen! (anklicken & lesen!)

“Steixner soll aufpassen, dass er nicht wieder ins Stolpern kommt, denn er setzt den zweiten Schritt vor den ersten! Der Landtag hat erst vor kurzem meinen Antrag auf Effizienzsteigerung bei den hunderten bestehenden Kleinwasserkraftwerken (anklicken & lesen!) beschlossen. Trotz eines einstimmigen Beschlusses ist bisher nichts passiert um diesen Energieschatz zu heben! Das ÖVP-SPÖ Motto heißt ´ Versprochen und nicht gehalten`. Dabei kann die Landesregierung im Bereich der Kleinwasserkraftwerke sofort etwas tun, um mehr Strom für Tirol zu erzeugen, um regionale Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu sichern und um die Natur nicht weiter zu beeinträchtigen!“, erklärt Energiesprecher und Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Leistbare Zukunftschance für Tiroler: Strom aus der Sonne!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol besteht auch im Ausbau des Sonnenstroms, also der Photovoltaik, eine riesige wirtschaftliche und umweltpolitische Zukunftschance. Der gewaltige Preissturz bei der Produktion von Photovoltaik-Elementen bewirkt, dass Sonnenstrom-Anlagen für jeden Tiroler Haushalt so günstig und leistbar wie noch nie werden.

„Was bekomme ich für den erzeugten Sonnenstrom? Das ist die entscheidende Frage, ob sich jemand eine Sonnenstrom Anlage aufs Hausdach baut oder nicht. Niemand wird der Tiwag seinen erzeugten Strom schenken. Die Tiwag und die Landesregierung sind hier ganz klar im Verzug, sie haben vor Wochen angekündigt, dass es 1:1 Einspeisetarife für Sonnenstrom geben wird. Das heißt, dass jede erzeugte Kilowattstunde Strom gleich viel wert ist wie jede von der Tiwag nach Hause gelieferte. Bayern und Deutschland zeigen es vor, welche Revolution im Bereich Strom aus Sonne möglich ist. Tirol hat weit über 60 Firmen mit über 600 Mitarbeitern in diesem Bereich. Hier sind Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und Umweltbewusstsein leicht und leistbar zu vereinen!“, sagt LA Ernst.

Tirol braucht Energiepolitik statt Kraftwerkspolitik!

„Tirol braucht keine Kraftwerkspolitik, sondern eine echte Energiepolitik! Was immer noch fehlt ist eine Gesamt-Energie-Strategie für Tirol. Aber nicht eine von Wallnöfer-, Steixner- oder von Tiwag-Gnaden, sondern von unabhängigen, nationalen und internationalen Experten entwickelt. Es geht um Energie sparen, um Effizienzsteigerungen und um den Ausbau der alternativen Energieträger!“, so LA Fritz Dinkhauser.