Karte Gasleitung Tirol

Es geht um günstigeres Gas & Versorgungssicherheit

Die TIGAS (86% hält die TIWAG, 14% die IKB) versorgt die Tiroler Gaskunden über nur eine Gasleitung aus Deutschland. Für eine 2. Gasleitung fehlt ein rund 16 Kilometer langes Teilstück zwischen Saalfelden in Salzburg und Hochfilzen in Tirol. Diese 2. Gasleitung würde für mehr Wettbewerb und damit günstigeres Gas sorgen. Sie würde Tirol zudem an das österreichische Gasnetz anbinden und damit die Versorgungssicherheit erhöhen.

So berichten die Medien:

Billigeres Gas durch mehr Wettbewerb über 2. Gasleitung

Gaspreisvergleich in Tirol, Österreich und Deutschland„Die 2. Gasleitung bringt den Tiroler Gaskunden – 140 Gemeinden, hunderte Betriebe und tausende Privatkunden – mehr Wettbewerb und damit billigeres Gas. Durch mehr Wettbewerb erspart sich laut Berechnung der staatlichen Regulierungsbehörde E-Control ein Privathaushalt rund 160 Euro pro Jahr, im Vergleich mit Ostösterreich und mehr als 500 Euro pro Jahr im Vergleich mit den Preisen der Anbieter in München”, erläutert LA Fritz Dinkhauser die Berechnungen der E-Control.

Versorgungssicherheit & Wirtschaftsstandort Tirol – Argumente für 2. Gasleitung!

“Bei Betrieben ist die Preisersparnis noch wesentlich größer. Die 2. Gasleitung erhöht auch die Versorgungssicherheit für Tirol. Kommt es aufgrund von politischen Unruhen oder technischen Gebrechen zu Gaslieferengpässen, dann ist Tirol derzeit nicht an die Gasspeicher, die in Salzburg und Oberösterreich liegen, angebunden. Letztlich ist die Frage der günstigen Energie wichtig für den Wirtschaftsstandort Tirol. Insbesondere für Industriebetriebe, die wiederum für die Tiroler Arbeitnehmer ganz wichtig sind, weil sie höhere Gehälter zahlen können“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Zahl der Unterstützer für “FRITZ-Initiative 2. Gasleitung nach Tirol” wird größer:

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat für den politischen Vorstoß in Sachen 2. Gasleitung neben der fachlichen Unterstützung durch die staatliche Regulierungsbehörde E-Control auch Unterstützung von der Tiroler Industrie bekommen. So fordert etwa die RHI in einer vierseitigen schriftlichen Stellungnahme günstigeres Gas, den Bau der 2. Gasleitung und erklärt ihre Bereitschaft, an dieser 2. Gasleitung mitzuzahlen.

Rechnungshofbericht zur zweiten Gasleitung für Tirol

Im Wortlaut – Stellungnahme der RHI (Zum Vergrößern anklicken):

Tiroler Industrieunternehmen, wie RHI, fordern 2. Leitung!

“Die Firma RHI rechnet für ihr Werk in Hochfilzen vor, dass sie gegenüber ihren Werken in der Steiermark und Kärnten um 35% höhere Energiekosten zahlen muss. Das macht für das RHI Werk in Hochfilzen 1 Million Euro pro Jahr an Mehrkosten aus. Und das bedeutet – laut RHI – einen Standortnachteil. Dieser wird bei allfälligen Überlegungen für Erweiterungen entscheidend sein”, zitiert Fritz Dinkhauser aus der Stellungnahme der Firma RHI.

Sorge um Industrie-Arbeitsplätze in Tirol!

„Es ist ein sozialer und wirtschaftspolitischer Skandal, wenn wir bestehende und zukünftige Arbeitsplätze gefährden und den Tirolern nicht günstigeres Gas anbieten, was möglich und machbar ist. Diese Blutsauger- und Monopolpolitik will ich beenden, denn es herrscht Gefahr in Verzug für den Wirtschaftsstandort Tirol. Gegen diese öffentlich gewollte Abzocke der Menschen und den Standortnachteil vieler Betriebe werden wir im Landtag auch einen Dringlichkeitsantrag einbringen. Die Landespolitik unter Platter hat Handlungsbedarf und eine Fürsorgepflicht gegenüber den Menschen“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Zum Anschauen: