„Der Landeshauptmann kündigt an, die Bezirks- und Landesschulräte abschaffen und gleichzeitig eine Bildungsdirektion einführen zu wollen. Er bleibt aber schuldig, wie er sich das genau vorstellt. Denn das Kollegium des Bezirks- und des Landesschulrates arbeitet kostenlos. Wo also ist da die Ersparnis? Wenn Platter bei der Bildungsverwaltung wirklich sparen will, dann muss er die Behörde Landesschulrat einsparen“, erklärt LA Dinkhauser.

Sparen bei Bildungs-Verwaltung heißt Landesschulrat abschaffen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol unterstützt Platter dabei, den Landesschulrat als Behörde einzusparen und ihre Aufgaben an die Bildungsabteilung des Landes zu übertragen, so wie das andere Bundesländer schon gemacht haben.

„Wenn es Platter ehrlich meint, dann muss er vor der eigenen Tür sparen. Dann muss er die Behörde Landesschulrat abschaffen, samt Präsident, Dienstwagen und Fahrer. Dann müssen Platter und die ÖVP auf Titel und Mittel verzichten”, stellt LA Dinkhauser klar.

Bildungsabteilung des Landes aufwerten!

“Die administrativen Aufgaben könnten in die Verantwortung der Bildungsabteilung der Landesregierung wandern. Diese Abteilung im Land mit 45 Mitarbeitern versieht jetzt schon zahlreiche administrative Aufgaben, etwa die dienstrechtliche Betreuung der mehr als 9.000 aktiven und pensionierten Landeslehrerinnen und -lehrer. Platter muss auch dazusagen, dass die Verantwortung über den Landesschulrat und damit über die Bundeslehrer bereits jetzt bei ihm liegt, nämlich über die mittelbare Bundesverwaltung. Was soll also diese Debatte, das ist ein Scheingefecht!“, meint LA Dinkhauser.

Bildungsblindflug beenden, endlich Bildungskonzept umsetzen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt endlich Bildungsblindflug zu beenden und ein umfassendes Bildungskonzept vorzulegen. In der Bildungspolitik darf nicht der nächste Taschenspielertrick folgen, indem die Politik ein bloßes Umetikettieren der Behörden als Einsparung zu verkaufen versucht.

„Platter spricht von einer neu zu schaffenden Bildungsdirektion bei gleichzeitiger Einsparung. Wenn er das ernst meint, dann heißt das, dass er nur die Bildungsabteilung des Landes zur Bildungsdirektion umetikettiert. Außer einem neuen Namensschild an der Tür ändert das nichts. Das sind politische Spiegelfechtereien, die den Kindern, Eltern und Lehrern aber Null bringen. Die Landeshauptleute sollten besser auf ein modernes gesamtösterreichisches Bildungskonzept drängen, um das Bildungs-Wirr-Warr endlich zu entflechten. Wer soll sich etwa bei sechs unterschiedlichen Schultypen für die 10- bis 14-jährigen noch auskennen?“, fragt sich LA Dinkhauser.

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