UMIT Hall Außenansicht

Die drei Oppositionsparteien, Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, Grüne und FPÖ, setzen nach den Ereignissen an der Privatuniversität UMIT gemeinsam einen Sonderlandtag zur Zukunft des Bildungsstandortes Tirol durch.

Krisenmanagement der ÖVP-SPÖ Landesregierung versagt!

„Krisen erfordern Krisenmanagement. Das Krisenmanagement der ÖVP-SPÖ Landesregierung versagt aber total. Landeshauptmann Platter schweigt, Beteiligungslandesrätin Zoller-Frischauf ist überfordert und Wissenschaftslandesrat und Ex-UMIT-Rektor Tilg betreibt Kindesweglegung. Die Landesregierung versagt, die Opposition springt in die Bresche, übernimmt Verantwortung und handelt. Es geht um viel, um die zukünftige Finanzierung der zu 100% im Landeseigentum stehenden UMIT, um den Ruf und die Reputation der UMIT und des gesamten Bildungsstandortes Tirol. Darüber hinaus geht es um eine Neuordnung der gesamten Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Tirol“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Sonderlandtag zur UMIT und zum Bildungsstandort Tirol!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, die Grünen und die FPÖ beantragen im Sonderlandtag einerseits eine Aktuelle Stunde mit dem Titel “UMIT: Verantwortung klären. Reputation wiederherstellen. Universitäres Gesamtkonzept für Tirol erarbeiten.” Darüber hinaus bringen die drei Oppositionsparteien einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag für ein Finanzierungskonzept für die UMIT ein. Weitere Anträge folgen noch.

Pressekonferenz zum Sonderlandtag UMITFinanzierung der UMIT als 100% Einrichtung des Landes sicherstellen!

„Die UMIT ist zu 100% im Eigentum des Landes Tirol, daher steht das Land zu 100% in der Verantwortung. Der Landtag muss sich zur UMIT bekennen. Das heißt, es braucht absolute Qualität, völlige Transparenz und die notwendigen Mittel für die langfristige Finanzierung der UMIT. Unser Antrag zur Finanzierung der UMIT ist der Elchtest für ÖVP und SPÖ. Nur wenn sie den Antrag unterstützen, zeigen sie ihr Bekenntnis zur UMIT, zu den 1370 dort Studierenden und zu den 186 dort beschäftigten Mitarbeitern. Wir sagen Ja zur UMIT, aber auf hohem qualitativen Niveau und verweisen auf exzellente Studiengänge, wie Pflegewissenschaften oder Public Health, bei denen die UMIT ein Alleinstellungsmerkmal genießt. Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft, der Bildungsstandort Tirol ein Wirtschaftsfaktor“, führt LA Ernst aus.

Misstrauensantrag & U-Ausschuss weiterhin möglich!

„Derzeit läuft das Re-Akkreditierungsverfahren für die gesamte UMIT, also das TÜV-Pickerl für die Uni. In dieser Phase wollen wir aus Verantwortung für die Landeseinrichtung keinen U-Ausschuss einsetzen. Wir geben der Landesregierung Zeit, haben den Entwurf für den U-Ausschuss aber bereit“, sagt LA Ernst.