Der Direktzug Lienz-Innsbruck in Franzensfeste

Liste Fritz setzt sich weiterhin für einen Direktzug nach Osttirol ein, ÖVP und GRÜNE blockieren!

Nach der Debatte in der Aktuellen Stunde zum Thema “Osttirol darf kein Bezirk 2. Klasse werden: Der Direktzug ist unverzichtbar und muss erhalten bleiben!” haben ÖVP und Grüne, dem Dringlichkeitsantrag zum Erhalt des Direktzuges zwar eine dringliche Behandlung zugestanden, ihn dann aber – ohne Debatte und Abstimmung – in den Ausschuss verräumt. Damit hängt der Erhalt des Direktzuges weiter in der Luft, die Bevölkerung bleibt im Ungewissen!

ÖVP und Grüne bekennen sich nicht zu Osttirolern!

“ÖVP und Grüne haben heute die Chance vergeben, sich klar zu den Menschen in Osttirol und damit zum Direktzug zu bekennen. Es fehlt der Mut, es fehlt der politische Wille”, stellen Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger gemeinsam fest.

Liste FRITZ: Ja zum Direktzug, ohne wenn und aber. Unser Ziel:

  1. Erhalt des Direktzuges zwischen Lienz und Innsbruck
  2. Neuverhandlungen mit Südtirol wegen der Mitfinanzierung
  3. Attraktivierung des Direktzuges (Fahrzeit 3.10 h, barrierefrei, Kaffee- und Getränkeautomat, Zeitungsservice etc.)

Zum Nachschauen und Nachlesen:

Schwarz-grün fehlt Mut zu klarem Bekenntnis!

“Das von ÖVP-Steixner eingeleitete Aus für den Direktzug ziehen schwarz und grün gegen den Willen der Bevölkerung durch. Letztklassig, wie auf Antrag des grünen Klubobmannes Mair, ÖVP und Grüne mit ihrer Mehrheit den Dringlichkeitsantrag ´Ja zum Erhalt des Direktzuges` von der Tagesordnung des Sonderlandtages in einen Ausschuss verräumt haben. Hätte der Landtag über den Dringlichkeitsantrag abgestimmt, hätte jeder Abgeordnete Farbe bekennen und sich für oder gegen den Direktzug aussprechen müssen. Für diesen Offenbarungseid hat ÖVP und Grünen heute der Mut gefehlt, offensichtlich wollen sie die Osttiroler weiter für dumm verkaufen, wenigstens bis nach der Nationalratswahl“, erklärt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

„Die einzige Chaotenpartei Tirols ist die Tiroler Volkspartei.“

Gebi Mair, Landtagsabgeordneter der Grünen am 15. April 2013

Vertreter der Tiroler Opposition mit den Direktzug-Aktivisten Zanon und MairginterÖVP verunglimpft Direktzug als “zweitklassig”!

“Es ist unfassbar, wenn ausgerechnet der Osttiroler ÖVP-Abgeordnete Kuenz den Direktzug als ´zweitklassig` miesredet. Zweitklassig ist das Verhalten der ÖVP. Ohne Beschluss der Landesregierung hat ÖVP-Landesrat Steixner das Aus für den Direktzug zwei Wochen nach der Landtagswahl und eine Woche vor seinem Abschied aus dem Amt eingeleitet. Nachdem Steixners Unterschrift genügt hat, genügt jetzt die Unterschrift von Landesrätin Felipe, um den Direktzug weiterfahren zu lassen”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Platter und Felipe haben es in der Hand!

“Landeshauptmann Platter von der ÖVP und Landesrätin Felipe von den Grünen stehen in der Pflicht. Bestätigt ist das durch ein Schreiben von Verkehrsministerin Doris Bures, das Landtagspräsident van Staa im Landtag verlesen hat. Demnach wird die ÖBB den Direktzug zwichen Lienz und Innsbruck fahren, wenn ihn das Land Tirol bestellt! Der Direktzug für Osttirol hängt also einzig am politischen Willen von Platter und Felipe, nicht an den ÖBB und nicht am Verkehrsministerium!”, bringt Andrea Haselwanter-Schneider die Sachlage auf den Punkt.

Übergabe von fast 8000 Unterschriften zum Erhalt des Direktzugs Lienz-Innsbruck an LH PlatterOhne Direktzug wird´s teurer und schlechter!

“Was ÖVP und Grüne als Ersatz für den Direktzug verkaufen, also Ersatzbus und Südtiroler Zug, wird für die Steuerzahler teurer und für die Reisenden schlechter statt besser und billiger. Platter und Felipe haben sich heute im Sonderlandtag um ein Bekenntnis zum Direktzug gedrückt. Ihren Aussagen nach wollen sie den Direktzug zwischen Lienz und Innsbruck aber streichen, obwohl noch vor der Landtagssitzung engagierte Osttiroler 7.470 Unterschriften von Betroffenen an Landeshauptmann Platter übergeben haben. Weil viele Argumente dafür sprechen, ist der Direktzug unverzichtbar und muss für Ost-, Süd- und Nordtiroler erhalten bleiben”, sagt Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen: