Der Umgang mit Mitarbeitern im Landhaus schlägt hohe Wellen

Im Landesdienst ausgebootet… 

“Was sich derzeit im Umgang mit Mitarbeitern im Landesdienst bzw. Mitarbeitern des größten Landesunternehmens TIWAG abspielt, ist erstens unerträglich und zweitens ein katastrophales Signal für alle Mitarbeiter. Da soll eine fachlich qualifizierte Mitarbeiterin bei der Besetzung der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ausgebootet werden, um einem jungen und in der Sache unerfahrenen ÖVP-Parteigünstling einen wichtigen Posten zu verschaffen”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider klar.

…in der TIWAG fristlos entlassen!

“Dann wird mit Stephan Oblasser, einem langjährigen führenden Mitarbeiter bei der TIWAG und seit einigen Jahren als Energiebeauftragter beim Land Tirol beschäftigt, ein fachlich bestens qualifizierter Mitarbeiter vom TIWAG-Chef Wallnöfer fristlos entlassen, wegen eines angeblich ´begründeten, irreversiblen Vertrauensverlustes`. Ein Vertrauensverlust, der für TIWAG-Chef Wallnöfer offenbar schon deshalb gegeben war, weil sich Oblasser getraut hat, sich für den frei werdenden Vorstandsposten in der TIWAG zu bewerben. Für einen Posten wohlgemerkt, für den er alle fachlichen Voraussetzungen mitbringt, der aber offenbar schon jemandem Anderen versprochen und zugeschanzt worden ist! Dass es bei Wallnöfers Kurzschlussreaktion um persönliche Animositäten geht, belegt auch die Tatsache, dass Wallnöfer schon im Jahr 2004 Oblasser die Abteilung und die Prokura genommen hat und ihn von einem Detektiv beschatten hat lassen”, zeigt Andrea Haselwanter-Schneider auf.

Personalpolitik als Sittenbild von Schwarz-Grün!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol werfen diese beiden, öffentlich bekannt gewordenen Personalien ein unheimlich schlechtes Licht auf die Personalpolitik der schwarz-grünen Landesregierung und des zuständigen Personalreferenten Günther Platter.

Liste Fritz Abgeordnete Andrea Haselwanter Schneider

“Bei beiden dieser Personalien steht Günther Platter im Mittelpunkt, weil er selbst zuständig ist. Einmal soll ein ÖVP-Günstling aus seiner Parteizentrale über sein Landeshauptmann-Büro in die Öffentlichkeitsarbeit des Landes geschanzt werden. Dann wird der Energiebeauftragte seiner Landesregierung vom Chef des Landesunternehmens TIWAG, dessen Eigentümervertreter Platter ist, fristlos entlassen, gerade so als hätte Oblasser goldene Löffel gestohlen. Die Art und Form seiner Entlassung samt öffentlicher Aussendung grenzt fast schon an Rufmord”, zeigt sich Andrea Haselwanter-Schneider schockiert vom Umgang mit Mitarbeitern im Land Tirol.

Platter ist zuständig und stiehlt sich aus der Verantwortung!

“Es ist schon schlimm, dass Günther Platter als oberster Personalchef des Landes bei einem derart unerträglichen Umgang mit Mitarbeitern des Landes zuschaut und sie passieren lässt. Noch schlimmer ist es, dass Günther Platter bei beiden Personalien direkt eingebunden und informiert ist. Statt als Land im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern ein Vorbild zu sein, bieten Platter und die schwarz-grüne Landesregierung ein durch und durch abschreckendes Beispiel”, zeigt sich FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider entsetzt.