Strommasten

„Mit seiner massiven Kritik an TIWAG General Wallnöfer hat ÖVP Nationalratsabgeordneter Hörl völlig Recht. Wallnöfers Missmanagement in der TIWAG hat dem ehemaligen Paradeunternehmen schon genug geschadet“, zählt Energiesprecher LA Bernhard Ernst nur einige Punkte aus Wallnöfers Pleiten- und Pannenliste auf.

Wallnöfers TIWAG Pleiten- und Pannenliste

Mit seinem jahrelangen Null-Interesse für alternative Energien, wie die Photovoltaik. Mit der gravierenden Benachteiligung bei den Einspeisetarifen für Kleinwasserkraftwerke oder mit der fehlenden Strategie für ein Effizienzprogramm beim Stromverbrauch. Die TIWAG ist im Gegensatz zu anderen Unternehmen nicht aus den Cross Border Deals ausgestiegen, sondern hat Millionen Euro nachschiessen müssen. Genauso wie sie Millionen Euro für die Mitarbeiter-Pensionskasse nachzahlen muss. Dazu kommen 12 Millionen Euro Verluste an der Strombörse, eine 150 Millionen Euro schwere Beteiligung an deutschen Kohlekraftwerken und ein verlorener Prozess um 500.000 Euro gegen TIWAG Kritiker Wilhelm.

Platter kann und muss bei der TIWAG rasch handeln!

Für LA Ernst, Energiesprecher der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, verdienen die Tiroler und das Landesunternehmen ein offenes, solides und fachlich profundes Management. Verwundert ist Klubobmann Ernst, warum Hörl seine Kritik nicht direkt an seinen Parteifreund Platter richtet.

„ÖVP Politiker Hörl soll sich an seinen ÖVP Parteifreund Platter wenden. Platter ist der Vertreter des Eigentümers Land Tirol. Er kann beim Landesunternehmen TIWAG jederzeit handeln. Er kann den ehemaligen ÖVP Landesrat und nunmehrigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Eberle jederzeit austauschen. Auch die Ablöse des ehemaligen ÖVP Stadtpolitikers und nunmehrigen TIWAG Vorstandsvorsitzenden Bruno Wallnöfer kann Platter über die Bühne bringen. Die ÖVP braucht nicht mediale Scheingefechte führen, wenn ihr das Wohl des Landesunternehmens TIWAG am Herzen liegt, kann und muss sie sofort handeln. Jeder Tag, an dem sie es nicht tut, ist ein Schaden für die Tiroler Bürger, denen das Landesunternehmen TIWAG gehört!“, so LA Ernst.

Energiewende sichert und schafft Arbeitsplätze!

Eine echte Chance gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sieht LA Ernst in einer Energiewende, die bestehende Arbeitsplätze sichert und neue schafft.

„Alternativen wie Strom aus Wind, Strom aus Sonne oder Strom aus Biogas muss Tirol offensiv angehen. In diesem Bereich sind in Tirol 54 Unternehmen tätig, die 600 Arbeitskräften einen Job bieten. Hier gibt es riesiges Potential für viele neue, krisensichere Arbeitsplätze in Tirol“, so LA Ernst.