Münzen

Die Aussagen von Landeshauptmann Platter, wonach „die Schweinereien in Wien abzustellen“ seien, können nicht unwidersprochen bleiben.

Seit vier Jahren redet Platter Probleme in Tirol schön…

„Der Schuss gegen Wien ist der Schuss ins eigene Knie. Platters Politik des Schönredens und sein Abschieben der Verantwortung nach Wien dauert jetzt schon vier Jahre. Während tausende Tiroler unter wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Problemen leiden, während tausende Tiroler sich über die schlechtesten Einkommen in ganz Österreich bei den gleichzeitig höchsten Ausgaben fürs Wohnen und Leben ärgern und während tausende Tiroler merken, dass in vielen Bereichen das Maß nicht mehr stimmt, redet ÖVP Landeshauptmann Platter von Schweinereien in Wien. Er verschweigt, dass diese Schweinereien auch prominente Tiroler Parteifreunde treffen, etwa Platters rechte Hand, den nach Jagd- und Billig-Penthouse-Affäre zurückgetretenen ÖVP Landesrat Switak, oder Platters ÖVP-Parteigeschäftsführer Malaun, der offenbar nichts dabei gefunden hat, Rechnungen ohne Leistungen an irgendwen auszustellen. Platter braucht Leidenschaft für die Leute statt für die Jagd!“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Herr Platter: Anpacken statt ablenken!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist – um mit Platters Worten zu sprechen – die Liste der Schweinereien in Tirol lang genug, sodass Platter nicht nach Wien schauen braucht.

„Platter soll diese billigen Ablenkungsmanöver sein lassen, endlich vor der eigenen Haustür kehren und die Tiroler Polit-Baustellen beenden”, verlangt LA Fritz Dinkhauser.

Platter hat Handlungsbedarf – die Liste seiner Baustellenpolitik in Tirol wird länger – ein Auszug:

  • Platter ist gefordert, den Wohnungssuchenden zu helfen und das Märchen vom leistbaren Wohnen in Tirol nicht länger zu strapazieren.
  • Platter muss den Familien unter die Arme greifen, die sich das teure Leben im Land immer weniger leisten können.
  • Platter soll den Tirolern seine Rezepte offenlegen, wie sie eine Arbeit finden, von der sie auch leben können.
  • Platter soll handeln, wenn Jugendliche aufgrund von zu wenigen Schulplätzen um ihre Ausbildung und ihre Zukunftschance gebracht werden.
  • Platter soll die vom Landtag beschlossene, ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung, die von seiner ÖVP-SPÖ Landesregierung umzusetzen ist, endlich verwirklichen.
  • Platter soll dafür Sorge tragen, dass die pflegenden Angehörigen entlastet werden und sich alle Tiroler die Pflege leisten können.