Info Tour zum Agrarunrecht in Innsbruck Land

Agrarunrecht beschäftigt viele Tiroler Bürger!

Mehr als 60 interessierte Bürger haben sich gestern Abend von Dr. Andreas Brugger unter dem Titel „Wiesen und Wälder für alle. Wie dich das Agrarunrecht benachteiligt!“ in Innsbruck informieren lassen.

“Das rege Interesse und die hochwertige Diskussion beweisen, dass für viele Tiroler das Agrarunrecht zum Himmel schreit. 9,5 Milliarden Quadratmeter beträgt die produktive Landesfläche, also der Lebensraum für alle Tiroler. Vom Agrarunrecht sind 3,5 Milliarden Quadratmeter Fläche und damit mehr als ein Drittel (!) des Tiroler Lebensraumes betroffen. Mehr als ein Drittel des Tiroler Lebensraumes würde eigentlich den Gemeinden gehören”, erläutert Andreas Brugger.

Info Tour zum Agrarunrecht mit Andreas BruggerZum Nachlesen:

Agrarunrecht: Es geht um mehr als ein Drittel des Tiroler Lebensraumes!

“Den genauen Wert dieses Lebensraumes kann niemand beziffern, was heute noch Wald oder Wiese ist kann künftig Schigebiet oder Schottergrube sein. Was heute wenig wert ist, kann morgen sehr viel wert sein. Welcher Einheimische hätte wissen sollen, dass ein paar Grundstücke irgendwann die Mülldeponie Ahrental werden und dafür eine Handvoll Agrarier jährlich rund 700.000 Euro Pacht erhalten? Den Großteil dieser 3,5 Milliarden Quadratmeter haben die ÖVP-Landespolitik und die Landesbehörden den Tiroler Gemeinden weggenommen und – wie es der Verfassungsgerichtshof 2008 festgehalten hat – ´offenkundig verfassungswidrig` an Agrargemeinschaften übertragen. Das jetzt von ÖVP und Grünen vorgelegte Agrargesetz macht dieses Agrarunrecht nicht rückgängig, es gibt den Tiroler Gemeinden ihr Vermögen sowie ihren Grund und Boden nicht zurück, sondern hält die Werkzeuge bereit, um ihnen auch noch das wegzunehmen, was sie derzeit noch haben”, stellt Landtagsabgeordneter Andreas Brugger klar.

Liste Fritz Landtagsabgeordneter Andreas BruggerListe FRITZ verlangt: Zurückgeben, was einem nicht gehört!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol und andere Oppositionsparteien – bis zur Landtagswahl 2013 auch die Grünen – fordern zur Lösung des Agrarunrechtes die Rückübertragung des Gemeindeeigentums an die Gemeinden.

“ÖVP und Grüne lehnen die Rückübertragungs-Lösung ab und weigern sich damit, den Tiroler Gemeinden alles zurückzugeben, was ihnen genommen wurde. Damit verraten Platter, Felipe und Co. die Tiroler Bevölkerung und brechen ihr Versprechen, den Gemeinden und Gemeindebürgern alles ´auf Punkt und Beistrich` zurückzugeben”, sagt Andreas Brugger.

ÖVP und Grüne nehmen Gemeinden mit Hauptteilungen auch noch das weg, was ihnen heute gehört!

“Stattdessen setzen ÖVP und Grüne auf Hauptteilungen bzw. vermögensrechtlichen Auseinandersetzungsverfahren, wie sie sie jetzt verharmlosend nennen. Die Folgen von Hauptteilungen zeigt das Beispiel Häselgehr: Von 40 Millionen Quadratmetern sind der Gemeinde nach der Hauptteilung noch 8 Hektar geblieben (2 Promille!), ein Grundstück hinter der Kirche, ein Gewässer und zwei Schluchten! Wenn die Bürgermeister den Kampf für das Gemeindeeigentum satt haben, werden sie zu solchen Hauptteilungen verleitet. Damit bereiten ÖVP und Grüne den Weg, um den Tiroler Gemeinden das wegzunehmen, was ihnen der Verfassungsgerichtshof 2008 im richtungsweisenden Erkenntnis zu Mieders zugesprochen hat”, warnt Andreas Brugger vor den Folgen des schwarz-grünen Agrargesetzes.

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