Eine Hausärztin im Gespräch mit einer Patientin

Zwei Jahre lang ist nichts passiert!
Vor mehr als zwei Jahren, im März 2013, hat der Landtag mehrheitlich die Einrichtung eines Institutes für Allgemeinmedizin beschlossen und dafür einen jährlichen Kostenbeitrag des Landes von 300.000 Euro genehmigt.

Antrag ausgesetzt – Entscheidung aufgeschoben!
“Vor zwei Jahren beschlossen, aber bisher nicht umgesetzt – weil nichts weitergegangen ist, haben wir im März-Landtag 2015 mittels Dringlichkeitsantrag die Umsetzung des 2013 gefassten Landtagsbeschlusses verlangt. Unseren Antrag haben ÖVP und Grüne heute im Landtagsausschuss aber ausgesetzt, um einen Bericht zum Stand der Dinge einzuholen. Das ist absurd und skurril, zumal der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg selbst im Ausschuss anwesend war, er hätte also sofort über den aktuellen Stand der Gespräche berichten können und die Abgeordneten hätten dann den Antrag, der die Umsetzung des Beschlusses aus dem Jahr 2013 verlangt, annehmen können. Stattdessen wieder aussetzen und aussitzen, zögern und zaudern!”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Landtagsbeschluss wird einfach nicht umgesetzt!
“Jetzt geht diese seit zwei Jahren andauernde und unselige Hängepartei weiter, offenbar so lange bis die Praktiker mürbe sind und aufgeben. Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg ist seit nunmehr zwei Jahren nicht fähig, den Landtagsbeschluss umzusetzen, Führungsqualität schaut anders aus”, so FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Tilg hat Gesundheitspolitik nicht im Griff!
Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die verfahrene Geschichte mit dem Institut für Allgemeinmedizin ein Beispiel von mehreren für die verfahrene Gesundheitspolitik von ÖVP-Landesrat Tilg und der schwarz-grünen Landesregierung.

Wo ist die Bereitschaft Probleme zu lösen?Fritz Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider
“Die Gesundheitspolitik in Tirol ist eine einzige Baustelle. Keine langfristige Einigung mit den TILAK-Ärzten, keine Einigung mit den Ärzten der Bezirksspitäler, keine Einigung mit dem Pflegepersonal an den Spitälern, gar keine Gespräche mit dem Pflegepersonal in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Gesundheitssprengeln, kein Rezept für den drohenden Hausärzte und Landärztemangel. ÖVP und Grünen fehlt die Bereitschaft die Probleme im Gesundheitsbereich zu lösen und sich den Herausforderungen zu stellen, dem zuständigen Landesrat Tilg fehlt die Bereitschaft mit den Betroffenen zu kommunizieren”, sieht Andrea Haselwanter-Schneider eine festgefahrene Situation.

Ärzte brauchen zielgerichtete Vorbereitung für Tätigkeit am Land!
“Mit ihrer Politik lassen sie die Mitarbeiter im Gesundheitsbereich im Allgemeinen und die Haus- und Landärzte im Besonderen schlichtweg im Stich. Die dann wieder vergossenen Krokodilstränen, wenn irgendwo im Land kein Arzt zu finden ist, können sie sich sparen! Dieses Institut für Allgemeinmedizin würde die jungen Mediziner zusätzlich zur Medizinausbildung zielgerichtet auf ihre Tätigkeit am Land, als praktische Ärzte, vorbereiten und es ihnen erleichtern, aufs Land zu gehen. Angesichts überfüllter Spitalsambulanzen und fehlender Ärzte eine notwendige Einrichtung, die bis dato aber an der Unfähigkeit der Regierenden scheitert”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

Beschlüsse und Anträge im Wortlaut: