Geldscheine

Die Gemeinde Sillian in Osttirol wird auf Betreiben von ÖVP Bürgermeister und ÖVP Bezirksparteiobmann Erwin Schiffmann an die Unternehmensgruppe Schultz statt schon zugesagter 300.000 € jetzt 400.000 € zuschießen.

Weihnachtsgeschenk für Schultz!

„Das Beispiel Sillian zeigt die Tragik, dass das Netzwerk Schultz mit der Volkspartei wesentlich stärker ist als die politische Vernunft und der politische Anstand. Obwohl die Gemeinde Darlehen aufnehmen muss, gewährt sie Liftkaiser Schultz statt ohnehin großzügiger 300.000 jetzt 400.000 Euro. Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Lobbypolitik zu Gunsten einiger Weniger immer siegt und die Gemeindebürger auf der Strecke bleiben”, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

ÖVP interner Widerstand lässt hoffen

“Das ist keine Bürgerpolitik, sondern reine Parteipolitik für ein paar Profiteure. Es kann nicht sein, dass man auf Kosten der Bürger einer Unternehmergruppe finanziell und politisch immer entgegen kommt. Das ist nicht sauber und gerecht! Was Hoffnung macht, ist der Widerstand aus den eigenen Reihen auf Sillianer Gemeindeebene. Diesen Leuten ist zu gratulieren, weil sie das Gefühl für Recht und Anstand nicht verloren haben“,

Zum Nachlesen: Landesrechnungshof prüft VerSCHULTZung!

Schultzmeister statt Bürgermeister!

„Herr Schiffmann muss wissen, dass er Bürgermeister und nicht Schultzmeister ist. Wer sich verschultzt, hilft nicht der eigenen Gemeinde und dem Land, sondern er liefert sich mit Haut und Haar einer Unternehmensgruppe aus. Einer Unternehmensgruppe, die ohnehin schon ein Fast-Monopol im Bezirk Lienz hat”, meint LA Dinkhauser.

ÖVP fördert Schultz-Monopol in Osttirol!

“Gerade ein ÖVP-Bezirksobmann Schiffmann sollte an Vielfalt in den Reihen der Unternehmer interessiert sein und nicht ungesunde Monopole fördern. Das ist Lobbypolitik pur und zeigt bedauerlicherweise, dass die ÖVP aus Switaks Penthouse-Affäre, wo sich ein Liftkaiser einem Landesrat großzügige Mietzinsbeihilfe gewährt, nichts gelernt hat. Die letzte Schuld liegt nicht bei Schultz, sondern bei denen, die es ihm möglich machen“, erklärt LA Dinkhauser.

Umfassende Sonderprüfung des Landesrechnungshofes durchleuchtet Verschultzung!

„Es ist wichtig, dass die Kontrolle durch die Opposition funktioniert. Wir haben dem Landesrechnungshof 100 Fragen mitgegeben, um alle Förderungen an die Schultz-Gruppe zu durchleuchten. Dazu gehören auch die Gelder, die in Sillian geflossen sind und weiterhin fließen sowie alle Gelder aus dem Topf der Bedarfszuweisungen und aus der Osttiroler Investment Gesellschaft“, erläutert LA Fritz Dinkhauser.