Arbeitssuchende

Jeder fünfte Tiroler fürchtet um seinen Arbeitsplatz. Rund 600 Tiroler in acht Unternehmen sind derzeit in Kurzarbeit. Wie viele noch dazu kommen, weiß derzeit niemand zu sagen.

„Nicht die Krise ist das Problem, sondern wie wir der Krise begegnen. Wir brauchen ein neues Klima im Land. Ein Klima des Vertrauens. Dafür braucht es den Schulterschluss zwischen Bürgern, Platter, Parteien und Betrieben. Wir dürfen dem, was kommt, nicht ausweichen. Wir dürfen es nicht schön reden oder verdrängen. Das bringt alles nichts. Wir müssen es offensiv angehen. Ich bin überzeugt, dass die 150 gekündigten Mitarbeiter von Swarovski vor allem eine Perspektive und Mut brauchen. Ein politischer Schulterschluss kann das Signal sein, für neue Swarovskis, Riedels und Binders, die auch von Null auf angefangen haben. Diesen Mut und Pioniergeist müssen wir fördern. Diese Aufbruchstimmung schaffen!“, meint LA Fritz Dinkhauser.

In der aktuellen Ausgabe der FRITZNEWS hat Dinkhauser diesen politischen Schulterschluss der besten Köpfe dem ÖVP Landeshauptmann über alle Parteigrenzen hinweg angeboten. Außergewöhnliche Zeiten, erforderten außergewöhnliche Maßnahmen, so LA Dinkhauser.

Bürger, Platter, Parteien und Betriebe müssen zusammenrücken, Mut geben und Vertrauen schaffen

„Geld allein ist nicht das Rezept. Natürlich ist das Land in einer schwierigen Situation, weil der Bund schon jetzt 60 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen für Tirol in Aussicht gestellt hat. 60 Millionen Euro, die der Finanzreferent schon unter dem Punkt Einnahmen ins Landesbudget hinein geschrieben hat. Geld ist wichtig, aber ich bin überzeugt, dass die Vertrauensfrage derzeit das wichtigste ist. Die erfolgreichsten Unternehmen sind diejenigen, wo es das gegenseitige Vertrauen zwischen Chef und Mitarbeitern gibt. Die Wirtschaftskrise darf keine Vertrauenskrise werden. Ein Schulterschluss kann Vertrauen in die Politik, in die Banken, in die Betriebe und in die Gesellschaft bewirken“, sagt LA Dinkhauser.