Euroscheine aufgetürmtRund 2.900.000.000 €, in Worten zwei Milliarden und neunhundert Millionen Euro, beträgt der Landeshaushalt für das kommende Jahr. Zwar verspricht die Regierung-Platter keine neuen Schulden mehr zu machen, aber trotzdem bleibt der Schuldenberg mit rund 280 Millionen € der höchste aller Zeiten in Tirol.

Platters Politik bringt 280 Mio. € Schuldenberg!

“Noch kein Landeshauptmann vor Platter hat mehr Schulden als diese 280 Millionen Euro angehäuft! Die Steuerzahler kostet das jährlich rund 9 Millionen Euro an Zinsen. Nicht einmal im Jahr 2005, als weite Teile des Landes von einer zerstörerischen Hochwasserkatastrophe heimgesucht worden sind, ist der Schuldenberg über 190 Millionen Euro gestiegen. Auch die Wirtschaftskrise taugt nicht als Ausrede, denn laut Bundesrechnungshof ist sie nicht Schuld, sondern der Schuldenberg ist hausgemacht. Platter ist der Schuldenhauptmann von Tirol!”, erläutert LA Fritz Dinkhauser.

Die Landesschulden Tirols von 1987 bis 2013

ÖVP-Wirtschaftssprecher Stauder kanzelt Kritik am 280 Mio. €-Schuldenberg ab!

“Die Kritik am größten Schuldenberg aller Zeiten als ´Gesumse` abzukanzeln und die Situation vieler Menschen als rosig hinzustellen, wie es ÖVP-Wirtschaftssprecher Stauder tut, ist unglaublich. Mehr als 18.000 Menschen haben in Tirol keinen Job, darunter 3.000 Jugendliche. Jeder Arbeitslose ist ein Schicksal! Rund 40.000 können sich laut Caritas das Heizen nicht leisten und tausende Tiroler stöhnen unter dem immens teuren Wohnen. Tirol ist kein Notstandsgebiet, aber viele Menschen befinden sich in einer Notlage! Die ÖVP sieht arrogant und ignorant über diese Menschen hinweg und beweist damit ihr fehlendes Gefühl für die Tiroler”, ärgert sich Fritz Dinkhauser.

Der FRITZ Budget-Weg:

  • keine neuen Schulden über den Wahltag 2013 hinaus
  • den gewaltigen 280 Millionen €-Schuldenberg abbauen
  • Zinszahlungen einsparen
  • neue Akzente für die Bürger setzen

Landesbudget muss Notlagen beseitigen & neue Akzente setzen!

Ein Haus aus Geldscheinen“Wir werden diesem Budget nicht zustimmen, weil wir ein ausgewogenes, soziales und wirtschaftlich zukunftsfähiges Landesbudget wollen. Eines, das Notlagen beseitigt, das Hoffnung macht für einen Arbeits-, Schul- und Studienplatz, für einen würdigen Pflegeplatz und für eine leistbare Wohnung. Wenn eine 80 jährige Frau mit 740 Euro Mindestrente und 102 Euro Wohnbeihilfe 430 Euro für ihre Sozialwohnung zahlen muss, dann ist das nicht in Ordnung. Diese Frau hat sechs Kinder großgezogen! Es gibt jede Menge Sozialwohnungen, wo sich die Miete nach rund 10 Jahren verdoppelt. Für viele ist das nicht mehr schaffbar, wenn regelmäßig mehr als die Hälfte des Einkommens allein für das Wohnen draufgeht”, macht sich Fritz Dinkhauser Sorgen.

Zum Nachlesen:

Platter-Regierung verweigert Opposition die Zusammenarbeit: Von 900 Ideen nur 100 angenommen!

“In den letzten viereinhalb Jahren ist der Schulterschluss der Opposition gelungen. Die verstärkte Zusammenarbeit bei der Kontrolle, die Belebung des Landtages und die vielen Ideen waren eine Sensation in der demokratiepolitischen Entwicklung des Landes. Aber die Opposition war von der Gestaltung des Landes ausgeschlossen, von 900 Oppositionsideen haben ÖVP und SPÖ nur 100 angenommen!”, berichtet Klubobmann LA Bernhard Ernst.

ÖVP geht es um Machterhalt um jeden Preis!

“Besonders die ÖVP hat gezeigt, dass es ihr um Machterhalt um jeden Preis geht. Anders als von Platter bei Amtsantritt versprochen, hat er nicht jede gute Idee vorurteilsfrei angeschaut, sondern viele gute Ideen ungeschaut verworfen. ES geht der ÖVP nicht um die Bürger, sondern um ihre Macht”, ist Klubobmann Bernhard Ernst überzeugt.