Münzen
„Das x-te Einkommens-Ranking bestätigt einmal mehr, wie schwach Tirol bei den Einkommen aufgestellt ist. Diese wiederholten Studienergebnisse sind kein Naturereignis, es sind politisch gewollte Ereignisse. Tirol soll sich eine Anleihen in Vorarlberg nehmen. Es ist ein Armutszeugnis für Tirol ist, dass die Vorarlberger weit mehr verdienen als die Tiroler. Es ist beschämden, wie viel weniger Frauen auch heute noch verdienen als Männer. Die Landesregierung soll nicht wieder mit Ausreden kommen, wie Saisonarbeit oder Trinkgeldern. Das kann niemand mehr hören. Der Blick nach Vorarlberg zeigt, dass die Struktur dort – also das Verhältnis Tourismus zu Industrie Arbeitsplätzen – wesentlich besser ist!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Die zweit niedrigsten Einkommen in Tirol sind Armutszeugnis!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol muss sich das Land Tirol neu positionieren. Eine radikale Strukturänderung ist notwendig.

„Das Land muss sich neu aufstellen. Wir stecken in einer ganz schwierigen Situation, weil wir immer mehr Betriebe mit hohen Löhnen verlieren. Es gibt auch jede Menge Gewerbebetriebe, die schon lange den Industrie Kollektivvertrag bekommen müssten. Wir müssen um neue Industrie-Arbeitsplätze kämpfen, die Standort- und Strukturpolitik ist maßgeblich! Neben der Vielzahl an Dienstleistungs-Unternehmen braucht Tirol Produktionsbetriebe. Wir dürfen nicht vergessen, was an Gehalt bezahlt wird, ist Basis für den privaten Konsum. Was an Gehalt bezahlt wird, ist auch Basis für die Rente. Miese Einkommen ziehen sich also weiter, wir haben dann auch die niedrigsten Pensionen“, hält LA Dinkhauser fest.

Niedrige Einkommen, hohe Kosten für Wohnen und Leben

„Die Tiroler werden außerdem doppelt bestraft, sie verdienen am zweit wenigsten, müssen aber am meisten von allen Österreichern fürs Leben und Wohnen bezahlen. Es muss auch der ÖVP-SPÖ Landesregierung wert sein, Tirol neu aufzustellen. Die besten Köpfe sind gefragt, Gegenrezepte zu finden. Ein Schlüssel zu höheren Einkommen ist die Bildung. Es liegt an der Politik, dass wir am wenigsten Hochschulabgänger haben. Es liegt an der Politik, dass wir trotz drei Universitäten und mehrerer Fachhochschulen viel zu wenig Akademiker haben. Höher gebildetes Fachpersonal verdient mehr und kann sich mehr leisten. Daher haben wir auch eine langfristige Bildungsstrategie oder die flächendeckende Laufbahnberatung gefordert. Es braucht einen Schub bei der Bildung, dann gibt es auch einen Schub bei den Bezügen!“, ist LA Dinkhauser überzeugt.