Rettungswagen

Das Land Tirol wird der Rettungs-Gesellschaft jährlich 4,8 Millionen € indexgebunden zuschießen. Zusätzlich gibt es für heuer noch einmal 1,6 Millionen €. Die Rettungs-Gesellschaft will selbst 2,5 Millionen € einsparen.

Tilgs Rettungs-Desaster ist amtlich! “So schaut ein politisches Debakel aus. Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg ist schon im Jahr zwei nach der Ausschreibung und der Vergabe des Rettungswesens finanziell gescheitert. Tilgs Rettungs-Desaster ist damit amtlich, durch seine Politik wird das Rettungswesen teurer und schlechter statt billiger und besser! Der ÖVP-Landesrat muss jetzt jährlich 4,8 Millionen Euro Steuergeld indexgebunden für das Tiroler Rettungswesen zuschießen”, erläutert Klubobmann LA Bernhard Ernst die Lage.Zum Nachlesen:

ÖVP-Landesrat hat sich Misstrauen verdient!

“Anders als bei Zuschlagserteilung versprochen, bezahlen die Tiroler Steuerzahler somit nicht 27,5 Millionen Euro jährlich an die Rettungs-Gesellschaft, sondern mindestens 32,3 Millionen Euro. Fakt ist, mit ihrer dilettantischen Vorgansweise haben die ÖVP und Landesrat Tilg die Bevölkerung, die tausenden Freiwilligen und die Mitarbeiter der Rettungsorganisationen schwer verunsichert und den Tiroler Bürgern jetzt jährlich rund 5 Millionen Euro Mehrkosten beschert. Damit ist ÖVP-Landesrat Tilg reif für einen Misstrauensantrag im Landtag”, stellt LA Bernhard Ernst fest.Bernhard Ernst vor einem Rettungswagen

Liste FRITZ: Langfristige solide rechtliche Regelung fehlt weiterhin!

“Es braucht eine rechtlich einwandfreie Lösung und kein weiteres Durchwursteln. Die Finanzierung einer sensiblen Aufgabe wie es das Rettungswesen ist, kann nicht einem jährlichen Feilschen, Zittern und mit Insolvenz-Drohen unterliegen. Wir halten auch weiterhin eine Feststellung der tatsächlichen Kosten des Rettungswesens durch unabhängige Fachleute für dringend notwendig. Solange es keine rechtlich verbindliche Regelung gibt, die die Zukunft des Tiroler Rettungswesens langfristig absichert, bleibt ein Sonderlandtag Anfang September ein Thema”, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Rechtlich verbindliche und zukunftsfähige Lösung soll auf vier Säulen beruhen:

1) flächendeckend Rettungswägen mit Notfallsanitätern – z.B.: auch für das Pillerseetal

2) flächendeckend Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) – an 365 Tagen für 24 Stunden

3) flächendeckendes Netz von Ortsstellen erhalten – die angebotenen sozialen Dienste (Essen auf Rädern, Erste Hilfe Ausbildung etc.) sind aufrechtzuerhalten

4) Wartezeiten bei Krankentransporten sind wieder auf ein für die Patienten erträgliches Maß zu reduzieren

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