Der in der Ausschreibung zur Vergabe des Tiroler Rettungswesens unterlegene dänische Konzern FALCK wird den Verwaltungsgerichtshof anrufen, um eine Neuausschreibung durchzusetzen.

Platters verantwortet Chaos beim Rettungswesen

“Wenn Günther Platter und die ÖVP dieser Tage das Chaos beschwören, dann treffen sie damit punktgenau die von ihnen verursachte Situation beim Tiroler Rettungswesen. Ohne jede Not hat die ÖVP-SPÖ Landesregierung – gegen alle Warnungen, insbesondere der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol – eine europaweite Ausschreibung vom Zaun gebrochen. Dann haben Platter, Tilg und Co. die Vergabe an die Bietergemeinschaft zu einem politischen und viel zu niedrigen Preis durchgedrückt und mussten anschließend Millionen Steuergeld nachschießen”, führt Andrea Haselwanter-Schneider aus.

Rettungsausschreibung vor Verwaltungsgerichtshof: Unsicherheit & Verunsicherung bleiben!

“Der dänische Konzern, der erst durch die Ausschreibung der schwarz-roten Landesregierung nach Tirol kommen konnte, will jetzt eine Neuausschreibung durch den Verwaltungsgerichtshof durchsetzen. Der Ausgang des Verfahrens ist offen, was aber bleibt ist Unsicherheit und Verunsicherung. Die Zeche zahlen die Patienten, die tausenden Freiwilligen, die angestellten Mitarbeiter der Rettungsorganisationen und alle Tiroler Steuerzahler, die letztlich auf den von ÖVP und SPÖ zu verantwortenden Kosten sitzen bleiben werden. Davor haben wir von Anfang an gewarnt, diese Politik ist beschämend”, meint Andrea Haselwanter-Schneider.

FRITZ-Warnungen blieben ungehört

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat mehrmals davor gewarnt, das bestens funktionierende Tiroler Rettungswesen total umzukrempeln und es teurer und schlechter statt billiger und besser zu machen.

“Platter steht vor dem Trümmerhaufen seiner verfehlten Politik, ob wie aktuell dokumentiert beim Rettungswesen oder beim Agrarunrecht. Er hat das Unrecht bei den Agrargemeinschaften in fünf Jahren seiner Regierungszeit nicht gelöst und er hat beim Rettungswesen ein funktionierendes System mutwillig und ohne jede Notwendigkeit zerschlagen”, ärgert sich Fritz Dinkhauser.

ÖVP-SPÖ Politik hat Freiwillige frustriert und demotiviert

“Traurig ist, dass die ÖVP-SPÖ Landesregierung nicht nur das Rettungswesen kaputt gemacht hat, sondern auch für einen tiefen Riss in der Gesellschaft verantwortlich ist. Die Landesregierung hat die Arbeit der tausenden Freiwilligen als Symbol der Gemeinsamkeit und Solidarität angegriffen. Viele Freiwillige bleiben heute frustriert und demotiviert übrig. Das ist Machtpolitik, die zur Mittelmäßigkeit führt, und jetzt von den Bürgern Schachmatt gesetzt wird”, stellt Fritz Dinkhauser klar.

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