Ein zerstörter Rettungswagen

Tilg-Rettungsgesetz gescheitert

„ÖVP-Landesrat Tilg steht vor den Trümmern seiner Politik. Er hat in Absprache mit Landeshauptmann Platter das Rettungs-Desaster mit der nicht notwendigen Ausschreibung des gut funktionierenden Tiroler Rettungswesens provoziert. Jetzt muss die ÖVP-SPÖ Landesregierung der Rettung – wie versprochen – die fehlenden Millionen aus Steuergeldern zuschießen und den Bürgern gegenüber die Wahrheit sagen: Das ÖVP-SPÖ Rettungsgesetz ist gescheitert, es macht das Rettungswesen teurer und schlechter statt billiger und besser“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.

Rettung muss Leistungen kürzen

Aus Sicht der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol werden die schlimmsten, vor Monaten aufgeworfenen Befürchtungen für die Freiwilligen und für die Bürger jetzt wahr: Die Landesregierung verlangt, Leistungen zu kürzen!

„ÖVP-Landesrat Tilg weigert sich bis dato, den von der Landesregierung in Auftrag gegebenen Prüfbericht zum Rettungswesen vorzulegen. Wenn Tilg von den Rettungsorganisationen aufgrund dieses Papiers verlangt, Geld zu sparen, dann soll er den Tirolern auch offen und ehrlich sagen, was das heißt. Wie von uns schon vor Monaten befürchtet, von Tilg als Panikmache verunglimpft und jetzt auch medial kolportiert, bedeutet das nämlich, dass künftig weniger Rettungsfahrzeuge zur Verfügung stehen und Ortsstellen zugesperrt werden müssen. Welche Ortsstellen zwischen Landeck und Kitzbühel, zwischen Reutte und Sillian will Tilg konkret zusperren? Wie viele Notarzteinsatzfahrzeuge verlangt Tilg still zu legen? Platter, Tilg und Co. sind bereit, die Leistungen für die Bürger zu kürzen und die Versorgung weiter zu verschlechtern. Schon jetzt beträgt die Wartezeit für einen Dialyse-Transport mindestens eineinhalb Stunden“, zeigt Klubobmann LA Bernhard Ernst auf.

Platter & Tilg unglaubwürdig

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist der Umgang von ÖVP-Landesrat Tilg mit den tausenden Freiwilligen bei der Rettung, mit der Organisation Rettung und mit dem Geld der Steuerzahler nicht länger tragbar.

„ÖVP-Landesrat Tilg und Landeshauptmann Platter haben den Rettungsorganisationen bei Zuschlagserteilung versprochen, fehlendes Geld zuzuschießen. Wissend, dass dies gegen die Vorgaben der Ausschreibung verstößt, und wissend, dass der unterlegene Mitbewerber Falck genau darauf schauen wird, Verstöße aufzudecken und auszunützen, wollen Tilg und Platter jetzt davon nichts mehr wissen. Sie betreiben Wortbruch. Diese Politik der Landesregierung ist unglaubwürdig und unzuverlässig!“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.