Blaulicht

ÖVP stimmt für die Zerschlagung des Rettungswesens

„Unser Rettungswesen ist österreichweit eines der besten und funktioniert bestens. Trotzdem hat das Katastrophenteam Platter und Tilg unterstützt von der SPÖ ein neues Rettungsgesetz durchgedrückt und ein mangelhafte, stümperhafte und boshafte Ausschreibung folgen lassen“, stellen die Fritz-Abgeordneten Fritz Dinkhauser und Bernhard Ernst klar.

Ausschreibung Rettungsdienst: mangelhaft, stümperhaft, boshaft!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die Ausschreibung auf ausländische Organisationen zugeschnitten, mit Kriterien, die die Tiroler Bietergemeinschaft zu keinem annehmbaren Preis erfüllen kann. Logisch, dass alle Angebote weit über den bisher angefallenen Kosten für die Rettung liegen.

Rettungswesen in Tirol künftig bis zu drei mal so teuer!

Tatsächlich haben die Tiroler Steuerzahler bisher jährlich rund 28 Mio. € für die Rettung bezahlt, laut Angeboten kostet sie künftig zwischen 50 und 90 Mio. €. Jetzt verhandelt Tilg hektisch.

„Statt billiger, wird´s dreimal so teuer, die Ausschreibung ist ein Rohrkrepierer! Platter und Tilg haben ein Rennpferd ausgeschrieben und bekommen um den bisherigen Betrag höchstens einen Lastesel. Da müssen politische und kommerzielle Absichten dahinter stecken. Platter und Tilg sind in einem undurchschaubaren Berater-Netzwerk (anklicken & anschauen) gefangen“, erklärt LA bernhard Ernst.

Im Wortlaut:

Aufklärung dringend notwendig: Fritz-Landtagsinitiativen sorgen dafür!

Mit drei Landtags-Initiativen fordert die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol Aufklärung: Etwa welche Rolle die Firma Geomed spielt, die schon sechs Forschungsaufträge des Landes bekommen hat und auch bei der Installierung der Landesleitstelle dabei war. Jener Leitstelle, die bisher mehr als 12 Millionen Euro Betriebsabgang verursacht hat.

„Wir wollen die Kosten für diese Beraterfirmen offen legen. ÖVP und SPÖ haben den Ruf der heimischen Rettungsorganisationen beschädigt, die tausenden Freiwilligen vor den Kopf gestoßen und die Rettung Gewinn orientierten Konzernen in die Hände gespielt“, erklärt LA Bernhard Ernst.

Mit Falck steht ein Millionenkonzern am Sprung nach Tirol!

So gehört der dänische Konzern Falck mit 16.000 Mitarbeitern laut Geschäftsführer Ole Qvist Pedersen dem Kapitalfonds „Nordic Capital“ und will früher oder später an die Börse. Einnahmen 2008: 948 Mio. €.

Zum Nachlesen:

Falck Konzern auf Gewinn ausgerichtet, auch Rettung muss ein Geschäft sein!

„Dieser Konzern will laut Aussagen seines Geschäftsführers von Tirol aus die Rettung in ganz Österreich, er sieht neben der Rettung auch die Feuerwehr als Geschäft und hält von ehrenamtlichen Mitarbeitern wenig. Platter, Tilg und ihr Netzwerk zerschlagen das bestens funktionierende Rettungswesen, um es solchen auf Gewinn ausgerichteten Konzernen zu geben. Wir verlangen, sofort raus aus der Ausschreibung und her mit einem neuen Rettungsgesetz, wie in Vorarlberg. Dort haben sie ihr Gesetz 2009 überarbeitet und die Rettung an ihre Organisationen mit ihren freiwilligen Mitarbeitern gegeben“, weiß LA Ernst.

Retten wir die Retter! Die Fritz-Initiativen zur Landtags-Sitzung im März!