Arbeitslosigkeit - Menschen im Schatten

Tirol nicht mehr unter Top Ten!

Basierend auf Daten des EU-Statistikamtes Eurostat, das die Arbeitslosenzahlen von 272 europäischen Regionen im Jahr 2014 verglichen hat, ist Tirol aus den Top Ten der Regionen mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit hinausgefallen.

“Es grenzt an Realitätsverweigerung, dass der zuständige ÖVP-Landesrat Hannes Tratter diese vorgelegten Zahlen wortwörtlich als ´erfreulich` bezeichnet und die ´Top-Position Tirols` bejubelt. Genau diese Haltung, die Rekordarbeitslosigkeit andauernd schönzureden, ist Teil des Tiroler Problems”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Verweis auf schlechtere Regionen hilft Arbeitslosen in Tirol nicht!

“Der zuständige Landesrat Tratter und mit ihm die schwarz-grüne Landesregierung von Landeshauptmann Platter begnügen sich mit den üblichen Maßnahmen, mit unsinnigen Durchhalteparolen und dem unnützen Verweis auf schlechtere Regionen im Ranking. Es hilft aber keinem einzigen Tiroler Arbeitslosen, wenn der Landesrat auf spanische oder griechische Regionen verweist, die seit langem massive Probleme haben oder in Ländern liegen, die massive Probleme haben. Das sind politische Ablenkungsmanöver, die arbeitslosen Menschen in Tirol und ihre Familien vermissen den entschlossenen Einsatz der schwarz-grünen Landesregierung im Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit in Tirol!”, verlangt Andrea Haselwanter-Schneider endlich mehr Engagement.

Grafische Übersicht über die Arbeitslosigkeit in Tirol

Arbeitslosigkeit in Tirol: Die Lage wird von Jahr zu Jahr schlechter!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol belegen die von Eurostat vorgelegten Zahlen das, was die Tiroler selbst spüren: Seit mehr als zwei Jahren lässt sich in Tirol ein kontinuierlichenr Abwärtstrend beobachten.

“Im Jahr 2012 ist Tirol noch an der Spitze des EU-Rankings gestanden, im Jahr 2013 immerhin noch auf Platz 4 der Regionen mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit gelegen und im jüngsten Bericht für das Jahr 2014 ist Tirol aus den Top Ten geflogen. Eine Landesregierung muss ein solches Ranking nicht überinterpretieren, aber die Zahlen ernst nehmen und die Herausforderung für die Menschen in Tirol annehmen. Die Landesregierung hat eine Fürsorgepflicht für die Menschen im Land!”, erinnert Andrea Haselwanter-Schneider die Landesregierung an ihre Aufgaben.

Andrea Haselwanter Schneider - Liste FritzSchwarz-Grün begnügen sich mit den üblichen Maßnahmen…

“Die Ankündigung von ÖVP-Landesrat Tratter, die Landesregierung werde´alle laufenden Maßnahmen und Strategien` fortsetzen, ist augenscheinlich zu wenig. Würden diese Maßnahmen und Strategien greifen und wirken, würden nicht immer mehr Menschen keine Arbeit finden und Tirol würde nicht immer weiter abrutschen. Dass der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit erfolgreich sein kann, beweisen etwa jene Regionen, die seit 2012 an Tirol vorbeigezogen sin”, meint FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

…im Kampf gegen Rekordarbeitslosigkeit ist das zu wenig!

“Eine aktive Arbeitsmarktpolitik setzt voraus, dass die Landesregierung erstens die notwendigen Rahmenbedingungen schafft und zweitens ihre Rolle als Arbeitsgeber wahrnimmt. Als Teil eines Konjunkturpaketes für die Tiroler muss sie endlich dort Arbeitsplätze schaffen, wo sie dringend gebraucht werden, etwa in den Spitälern bei Ärzten und Pflegepersonal, in den Alten- und Pflegeheimen, den Sozialsprengeln, in der Pflege daheim oder bei der Kinderbetreuung. Ein Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz, ganztägig und ganzjährig ist noch immer nicht umgesetzt!”, erklärt FRITZ-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider.