Arbeitslose suchen mit Schildern nach Jobs

Rekordarbeitslosigkeit in Tirol: Ignoranz oder Realitäsverweigerung Platters?

“Wenn Landeshauptmann Platter wirklich glaubt, was er sagt, ist es schlimm. Noch schlimmer ist es, wenn er die dramatischen Fakten schönzureden versucht und die Bürger damit für dumm verkauft. Mehr als 26.000 Tiroler haben nach der offiziellen Statistik aktuell keine Arbeit, die Dunkelziffer ist höher. Angesichts dieser Rekordarbeitslosigkeit, die Tiroler Familien in finanzielle Schwierigkeiten, in Existenznöte aber auch in massive psychische Probleme stürzt, von einer wörtlich ´kraftvollen Politik` für Tirol zu phantasieren ist entweder pure Ignoranz gegenüber den Problemen der Menschen oder glatte Realitätsverweigerung”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Arbeitslosenstatistik von 2013 bis 2015

Immer mehr Tiroler brauchen Hilfe!

“Erst vergangene Woche hat mir der Koordinator des ´Netzwerk Tirol hilft` erzählt, dass er 70 Prozent Neuklienten zu versorgen hat, die sich Hilfe suchend an ihn wenden, weil sie nicht mehr weiterwissen und finanziell am Ende sind! Wenn es diese kraftvolle Politik der schwarz-grünen Landesregierung geben würde, dürfte es nicht immer mehr solcher betroffener Menschen im Land geben und die Arbeitslosenzahlen dürften nicht Monat für Monat und das schon seit mehreren Jahren steigen. Aber genau das passiert. Platter und Co. setzten also entweder zu wenige konkrete Maßnahmen im Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit oder die falschen. Fest steht, die betroffenen Menschen, ihre Familien, die vielen Kinder, die unter der Arbeitslosigkeit und gesellschaftlichen Ausgrenzung ihrer Eltern leiden, spüren seit Monaten keine Entspannung!”, berichtet Andrea Haselwanter-Schneider von zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen.

Zum Nachlesen:

Fakten widerlegen Platter-Aussagen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die Aussage von Landeshauptmann Platter, „kraftvolle Politik bei Arbeit und Wirtschaft, bei Bildung, Energiewende und Finanzpolitik“ zu betreiben ein Hohn gegenüber den Tirolern.

“Diese Aussage des Landeshauptmannes widerlegen die Fakten: Die ´kraftvolle Politik bei Arbeit und Wirtschaft` dämmt die Rekordarbeitslosigkeit nachweisbar nicht ein, wird weder von der ÖVP-Arbeiterkammer noch von der ÖVP-Wirtschaftskammer als solche gesehen. Bei der Bildung fehlt noch immer Grundsätzliches, etwa die Möglichkeit zum Schulabschluss oder zum Lehrabschluss für jeden Tiroler in den Bezirken”, erinnert Andrea Haselwanter-Schneider.

Die Fakten:

Fritz Abgeordnete Andreas Brugger und Andrea Haselwanter-SchneiderEnergiewende nur am Papier, reale Politik bewirkt das Gegenteil!

“Die Energiewende gibt es nur am Papier, seit mehr als 10 Jahren gibt es einen Optionenbericht für diverse Kraftwerke, gebaut hat die ÖVP-dominierte Landesregierung bis dato kein einziges Kraftwerk aus diesem Optionenbericht der TIWAG. Gleichzeitig kürzen Landesregierung und Landesunternehmen TIWAG die Photovoltaik-Förderung für private Haushalte in drei Jahren schon zum dritten Mal. Energiewende mit Alternativenergien gibt es nur zu PR-Zwecken”, kritisiert die Liste FRITZ.

Tirols Finanzpolitik leidet unter Finanz-Desaster der ÖVP bei Landesbank Hypo!

“Und die Finanzpolitik ist – Stichwort Landesbank Hypo Tirol – auch keine Auszeichnung der ÖVP-Wirtschaftskompetenz. Mehr als 350 Millionen Euro Volksvermögen haben die von der ÖVP ausgesuchten Hypo-Manager unter der politischen Verantwortung der ÖVP-dominierten Landesregierung verwirtschaftet. Dazu sind sie Haftungen für die Landesbank Hypo in der Höhe von 4,7 Milliarden Euro (Ende 2014) eingegangen. Für diese kraftvolle Politik von Platter und Co. zahlen die Tiroler Steuerzahler die Zeche!”, zeigt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider auf.