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„Wenn der ÖVP-Bürgermeisterkandidat Platzgummer jetzt im Endspurt des Innsbruck-Wahlkampfes einen Aufpasser für die Regionalbahn Innsbruck fordert, dann betreiben er und die ÖVP ein doppeltes Spiel mit den Innsbruckern. Während Platzgummer und die Stadt-ÖVP ein ´finanzielles Fiasko` befürchten und daher, einen ´unabhängigen Sachverständigen, eine begleitende Kontrolle, eine gesamthafte Finanzierungsgarantie und ein Gesamtkonzept` verlangen, lehnt die Landes-ÖVP exakt all diese Forderungen im März Landtag vor einer Woche komplett ab”, erläutert LA Gottfried Kapferer.

Regionalbahn: ÖVP spielt doppeltes Spiel mit Bürgern!

“Ein wirklich starkes Stück von Platzgummer und der ÖVP, die Innsbrucker Bürger derart für dumm zu verkaufen, denn Platzgummer als Immer-noch-Abteilungsvorstand-des Landes-Tirol weiß natürlich, dass die Landes-ÖVP mit den zuständigen Landeshauptmann Platter und Landesrat Steixner überhaupt kein Interesse daran hat, das Regionalbahn-Projekt auf neue Schienen zu setzen“, stellt LA Gottfried Kapferer klar.

Hintergund & Wissen:

  • Dringlichkeitsantrag “Umgehende und umfassende Evaluierung des Projektes ´Regionalbahn` in Bezug auf Projektstruktur, Projektfinanzierung, Kostenmanagement und Terminplanung”

FRITZ-Antrag gegen Cahos bei Regionalbahn von ÖVP und SPÖ abgelehnt!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat in ihrem Dringlichkeitsantrag „Umgehende und umfassende Evaluierung des Projektes ´Regionalbahn` in Bezug auf Projektstruktur, Projektfinanzierung, Kostenmanagement und Terminplanung“ nicht mehr als die Umsetzung der Empfehlungen des Landesrechnungshofes gefordert. ÖVP und SPÖ haben dem Antrag im Februar-Landtag die Dringlichkeit versagt, ihn im Ausschuss des März-Landtages abgelehnt und ihn schließlich im März-Landtag letzte Woche endgültig verworfen.

Woran das Millionenprojekt Regionalbahn laut Landesrechnungshof krankt:

  • Der Abschluss eines seit acht Jahren (!) ausständigen Vertrages fehlt, der die gegenseitigen Rechte und Pflichten der Vertragspartner Land Tirol, Stadt Innsbruck, IVB und IKB über Planung, Bau, Instandhaltung, Infrastruktur und Betrieb regelt
  • Es braucht einen klaren Projektverantwortlichen
  • Es fehlt ein nachvollziehbares Kostenmanagement
  • Die Terminplanung ist neu festzuschreiben
  • Es braucht eine Neuverhandlung des Finanzierungsübereinkommens mit dem Bund

Regionalbahn: Wenn die ÖVP wollte, könnte sie schon lange die Weichen richtig stellen!

“Es liegt in der Hand und in der Verantwortung der ÖVP das Projekt Regionalbahn vom Abstellgleis zu holen, dafür braucht es aber keine markigen Wahlkampfsprüche des Bürgermeisterkandidaten, sondern eine klare Aufforderung an seinen Parteifreund und zuständigen ÖVP Landesrat Steixner. Die Innsbrucker und Tiroler Bürger sollen sich jedenfalls vom ÖVP-Doppelspiel nicht täuschen lassen. Wenn die ÖVP wollte, könnte sie bei der Regionalbahn schon längst Nägel mit Köpfen machen, aber es hat den Anschein, als wollte sie das Projekt lieber zu Grabe tragen“, sagt Antragssteller LA Gottfried Kapferer.

Berichterstattung in den Medien: