Hubschrauber Rettung

Laut Bericht des Bundesrechnungshofes (Kurzfassung hier herunterladen) zur Flugrettung in Tirol liegt einiges im Argen.

Zu viele Hubschrauber in der Luft…

„Die Prüfer üben massive Kritik an der Dokumentation, dem Ahnden von Verstößen und dem Unterlassen von Sanktionen. Sie kritisieren die Ausstattung der Fluggeräte und das medizinische Angebot, die Kostenabrechnung für die Patienten, die Qualitätssicherung sowie die Kosten für den Landeshaushalt. Nach wie vor sind schlichtweg zu viele Hubschrauber unterwegs, die nach wie vor unkoordiniert eingesetzt werden. Es ist ÖVP-Landesrat Tilg, der  die Flugrettung, die Notärzte und die das Rettungswesen in Tirol verantwortet. Seine Politik in allen drei für die Tiroler wesentlichen Bereichen gleicht einer einzigen Großbaustelle“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Kosten vereinheitlichen: Patienten dürfen nicht die Zeche zahlen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist klar, dass die Flugrettung mit den Notarzthubschraubern im gebirgigen Tourismusland Tirol eine wesentliche Säule der akutmedizinischen Versorgung darstellt.

„Von Seiten des zuständigen ÖVP-Landesrates ist auf höchste Qualität und perfekte Koordination zu achten. Für die Patienten gehört die Beliebigkeit bei der Höhe der Kosten endlich beseitigt. Ein Patient kann schließlich nicht beeinflussen, welcher Hubschrauber ihn im Notfall rettet. Der Unterschied bei der nachfolgenden Rechnung ist aber enorm, von gratis bis zu 7.000 Euro“, verlangt LA Bernhard Ernst eine einheitliche Regelung im Sinne der Patienten.

Tourismusland Tirol braucht sichere Notfallversorgung aus der Luft!

„ÖVP-Landesrat Tilg hat dringenden Handlungsbedarf, es braucht klare Kriterien für alle Anbieter. Es braucht klare Qualitätskriterien für die Technik der Geräte sowie der medizinischen Standards. Auf die geplante internationale Ausschreibung können das Land und die Bevölkerung verzichten. Ausländische Anbieter in Tirol sind überflüssig, verschlechtern die Qualität und zerstören die gut eingespielten Rettungsteams, zum Beispiel der Christophorus-Flotte des Flugrettungsvereins des ÖAMTC. Ansonsten geht das seit Jahren erworbene Knowhow verloren. Ganz wesentlich ist die perfekte und rasche Versorgung verunfallter Menschen in Tirol“, meint Klubobmann LA Bernhard Ernst.