Geldscheine und Münzen

„Einfach Förderungen zu kürzen, trifft genau die Kleinen und damit die Falschen. Wir wehren uns, dass bei den Ärmsten zuerst gespart werden soll, denn Sozial-, Kultur- und Sportvereine sind die Grundausstattung eines Landes. Mit dem Sparen muss die Landesregierung vor der eigenen Landhaustür beginnen: Eine Verwaltungsreform ist notwendig. Es gibt Bereiche, die in dieser Form nicht mehr akzeptabel und beispielsweise wie die Abteilungen für Land- und Forstwirtschaft mit mehreren hundert Beamten weit überbesetzt sind. Außerdem sind die sinnlosen Prestige-Projekte zurückzustellen“, verlangt LA Fritz Dinkhauser.

Politische Entscheidungsträger müssen Kontostand des Landes kennen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt einen ständig tagenden Budgetausschuss. Damit die politischen Entscheidungsträger über den Kontostand des Landes informiert sind. LR Switak hat schon im Jänner gewusst, dass durch die Steuerreform Millionen im laufenden Landesbudget fehlen werden.

LA Dinkhauser sieht gewaltiges Sparpotential im Land:

  • Der Bau des Berg Isel Museums kostet geschätzte 20 Millionen Euro. Das sind mehr als 275 Millionen Schilling! Außerdem verursacht das Museum jedes Jahr mindestens 328.000 Euro – mehr als 4,5 Millionen Schilling – an laufenden Kosten. (Foto, rechts. Quelle: Land Tirol)

  • Die Umgestaltung des Landhausplatzes zur „Mondlandschaft“ verschlingt knapp 7 Millionen Euro! Das sind mehr als 90 Millionen Schilling!

  • Der Bau des Brenner Basistunnels wird inklusive Finanzierungskosten mehr als 12 Milliarden Euro teuer. Der Tirol Anteil wird gut und gerne 100 Millionen ausmachen. Fast 1.400 Millionen Schilling! Das Projekt ist sinnlos, weil es die Verlagerung des LKW Verkehrs von der Straße auf die Schiene nicht garantieren kann!

Banken bekommen Millionen, Bürger werden geschröpft!

„Die ÖVP-SPÖ Landesregierung hat die Menschen vergessen und steckt Millionen Euro in Prestige-Projekte statt in Bürger-Projekte. Ich akzeptiere nicht, dass Banken mit Milliarden im Bund und Millionen im Land Tirol gefüttert und Bürger geschröpft werden. Die Tiroler Bürger dürfen nicht die Zeche zahlen”, meint LA Dinkhauser.

Soziales Tirol mit wirklichem Gratis-Kindergarten notwendig!

“Ich verlange ein soziales Tirol mit einem wirklichen Gratis-Kindergarten, keine Mini- sondern eine Maxi-Lösung! Es ist ein Armutszeugnis für das Land Tirol, bei denen zu sparen, die es am Dringendsten brauchen, bei den Kindern und Familien. Bei den zweit niedrigsten Einkommen in Tirol ist eine gute Kinderbetreuung unverzichtbar. In Oberösterreich gibt es den Kindergarten ab 2 ½ Jahren wirklich kostenlos und ganztags, nicht wie in Tirol halbtags und für den Rest müssen die Eltern in die Tasche greifen. Etwa wie in Oberperfuss, wo auf die Eltern Kosten von 128 Euro pro Kind und pro Monat zukommen! In Oberösterreich sprechen ÖVP und SPÖ von einer elementaren sozialen Verantwortung, bei uns bauen ÖVP und SPÖ Prestige-Denkmäler“, ärgert sich LA Dinkhauser.