Kinder mit Regenschirm

 „Wir wollen einen sozialen Schutzschirm für alle Tiroler spannen. Das heißt, dass soziales Wohnen leistbar werden muss. Ich garantiere, dass Wohnen in Tirol um bis zu 30% günstiger werden kann, das ist machbar. Bei der Bildung verdient jeder Tiroler eine 2. oder 3. Chance, kein Tiroler darf ohne Schul- und Berufsabschluss bleiben. Auch beim täglichen Leben brauchen die Bürger Hilfe. Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Wenigverdiener sollen von den Landesunternehmen TIWAG und TIGAS dieselben günstigen Strom- und Gastarife bekommen wie Wirtschaft und Industrie“, erläutert LA Fritz Dinkhauser zentrale Themen im Vorfeld der Klubklausur.

Politik braucht Vertrauen der Bürger: Transparenz, Kontrolle & Bürgerbeteiligung notwendig!

Das Team der Liste Fritz bei der Klausur 2012Mit dem „Manifest für politische Hygiene in Tirol“ will die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol das Vertrauen der Bürger in die Politik zurückgewinnen: Transparenz, Kontrolle und mehr Bürgerbeteiligung heißt das Ziel.

„Transparenz lässt die Bürger wissen, was mit ihrem Steuergeld passiert. Daher kämpfen wir für eine Transparenzdatenbank, die offenlegt, welches Unternehmen welche Förderung bekommt? Warum erhält etwa die ehemalige Firma Headquarter des ÖVP-Geschäftsführers Malaun – ohne Ausschreibung – den Auftrag für den Tag der offenen Tür 2011 um mehr als 35.000 Euro?”, will Klubobmann LA Bernhard Ernst wissen.

Manifest für politische Hygiene in TirolMehr Kontrolle für Landesunternehmen

“Wir verlangen über einen Beteiligungsausschuss regelmäßige Informationen darüber, was die Manager in den Landesunternehmen mit dem Steuergeld der Tiroler tun. Zudem sollen diese Manager in Landesunternehmen nicht mehr als der Landeshauptmann verdienen. Und wir wollen die Demokratie stärken. Landeshauptmann und Landesregierung haben im Landtag und in den Ausschüssen des Landtages anwesend zu sein und sie nicht zu schwänzen“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Im Wortlaut: Das Manifest für politische Hygiene in Tirol

 

Null-Schuldenpolitik als Ziel!

Punkto Landesfinanzen verfolgt die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ein ambitioniertes, aber machbares Ziel: Keine neuen Schulden und den gewaltigen Schuldenberg von 388 Mio. € abbauen. Zum Wohle der Bürger.

„Alle Landeshauptleute vor Platter haben maximal 200 Millionen Euro Landesschulden angehäuft. Unter Platter und Switak explodieren die Schulden aber auf 388 Millionen. Rechnen wir die fehlende TIWAG-Dividende mit ein – sie fließt ins Millionen-Finanzloch der Hypo –, dann wächst der Schuldenberg des Landes bis Ende des Jahres auf über 400 Millionen Euro”, rechnet Klubobmann Bernhard Ernst vor.

Einsparen, umschichten, neue Impulse setzen, verkaufen – weg mit den Schulden!

“Mit intelligenten Einsparungen, Umschichtungen, neuen Arbeitsplatz-Impulsen und für die Bürger nicht notwendigen Verkäufen, etwa der 8%-Beteiligung der TIWAG an der Energie AG in Oberösterreich, lassen sich neue Schulden vermeiden und der gewaltige Schuldenberg abbauen. Platter aber macht heuer mehr als 20 Millionen neue Schulden und die Tiroler zahlen allein für die Zinsen der bestehenden Landesschulden rund 17 Millionen Euro pro Jahr. Eine Null-Schuldenpolitik bis 2014 ist machbar“, stellt Klubobmann Bernhard Ernst fest.

Die Landesschulden Tirols von 1987 bis 2014