Wohnen Hochhaus

„Die Jungen sollen und werden sich das nicht länger gefallen lassen. Ihnen wird die Zukunft gestohlen, denn sie zahlen die Zeche für das Versagen der Politik auch in diesem Bereich. Das Ergebnis sind Mietpreise in Tirol, die sich kaum noch jemand leisten kann. Eine Preissteigerung von 7% innerhalb eines Jahres in Innsbruck ist unerträglich und eine soziale Bankrotterklärung der Politik. Tirol war und ist das teuerste Pflaster in Österreich. Es braucht innovative und zukunftsweisende Ideen um diesem Problem Herr zu werden. Es liegt insbesondere in der Verantwortung der Politik Lösungen zu finden!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Konkrete Lösungsvorschläge der Liste Fritz

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat beim zuständigen LR Christian Switak konkrete Lösungsvorschläge zur Baulandmobilisierung vorgelegt.

    • Änderung der Finanzausgleichs zugunsten der kleineren Gemeinden

      Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs im ländlichen Raum

    • Umlegung von Infrastrukturkosten auf gewidmetes Bauland

    • Grundsteuer B statt Grundsteuer A auf unbebautes Bauland

  • „Wohnraumvorsorge Tirol“ – Veröffentlichung aller Grundstücke im Eigentum von Körperschaften öffentlichen Rechts

ÖVP-SPÖ Ankündigungspolitik statt Pröblemlösung!

Nicht mehr als Schall und Rauch sind dagegen die Aktionen und Projekte der Landesregierung. So bringt die Wohnbauförderung neu, das von SPÖ-LR Geschwenter präsentierte Entlastungspaket zum leistbaren Wohnen, kaum etwas. Wie Wohnbaudarlehen wurden angehoben, der Annuitätenzuschuss aber gesenkt. Das heißt für den Mieter: Ein Ersparnis von 8 Cent pro Quadratmeter und Monat.

„Die Wohnbauförderung neu ist eine Mini-Förderung, die nichts bringt und laut Gschwentner 16 Millionen € verschlingt. Wie damit leistbares Wohnen in Tirol ermöglicht werden soll, ist mir schleierhaft. Das Entscheidende ist die Mobilisierung von Grund und Boden. Was es braucht ist eine gemeinsame Strategie von Land und Gemeinden, eine Wohnlandkarte Tirol und den kostenlosen Nahverkehr zumindest für Jugendliche, der das Wohnen im Umland und in den Bezirken attraktiver macht. Es muss endlich Schluss sein mit der inhaltslosen Ankündigungspolitik”, so LA Fritz Dinkhauser

Menschen müssen erste Priorität sein!

“Es braucht konkrete Projekte und dafür muss Geld in die Hand genommen werden. Nicht der neuer Landhausplatz, das Bergiselmuseum oder das Brenner Basisloch haben Priorität. Die Menschen und ihre Grundbedürfnisse müssen erste Priorität sein!“, fordert LA Fritz Dinkhauser.

Bild: Ernst Rose/ pixelio.de