Seifenblase

„Mit dem Ende für das Zukunftsbüro ist Platters nächste medial hochgespielte Inszenierung geplatzt. Mit seiner flockigen Ankündigung, er werde gescheite Menschen über die Zukunft Tirols nachdenken lassen, hat Platter die Bürger einmal mehr getäuscht und verschaukelt. Das Zukunftsbüro ist nie über den Status eines Namens ohne Inhalt, eines Leiters und eines Büros hinausgekommen, de facto hat es Platters Zukunftsbüro nie gegeben. Offensichtlich ist es Platter nach der erfolgten medialen Inszenierung auch nicht mehr wichtig gewesen, wenn er es zuerst nicht mit Leben und Projekten gefüllt hat und es jetzt mir nichts dir nichts auflösen lässt“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

Platter & Zukunft – ein einziges Missverständnis!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist der Befund klar: Platter & Co. haben alles, was den Namen Zukunft trägt erledigt: Vom Zukunftszentrum über die starke Beschneidung der Zukunftsstiftung bis zum Zukunftsbüro. Der dem Namen nach noch vorhandene Zukunftsrat ist nicht mehr als eine Fata Morgana.

„Wie oft hat der Zukunftsrat getagt, was sind entscheidende Ergebnisse, welche Projekte hat er vorzuweisen? Platzgummer wird jetzt Chef einer Abteilung des Landes, die gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben hat. Damit ist das Thema Nachdenken über Tirols Zukunft – losgelöst vom Tagesgeschäft – weitgehend beendet“, meint LA Bernhard Ernst.

Abteilung Raumordnung hat klare Aufgaben…

Die Abteilung Raumordnung kümmert sich etwa um die Erstellung und Koordination zur Durchführung regionalwirtschaftlicher Programme, um fachliche Angelegenheiten der örtlichen und überörtlichen Raumordnung, um Grundsatzfragen der Regionalpolitik und ist  Koordinationsstelle für Einrichtungen des Regionalmanagements.

…Nachdenken über Tirols Zukunft hat da wenig Platz!

„Platzgummer hat jetzt zahlreiche konkrete Aufgaben in seiner Abteilung, die er erst auf dem Niveau seines Vorgängers weiterführen muss, Zeit und Platz für die Zukunft Tirols, etwa angelehnt an das Zukunftsbüro in Vorarlberg, bleibt mit Sicherheit nicht. Dort sind Fragen des bürgerschaftlichen Engagements, der Kooperation und der nachhaltigen Gemeinde- und Regionalentwicklung zentrale Aufgaben. Wir werden deshalb im nächsten Landtag mittels Antrag einen Überblick über alle in Tirol laufenden Nachhaltigkeitsprojekte einfordern. Wir wollen wissen, was in Sachen Mobilität, Klimabündnis, nachhaltiges Bauen, Kinder- und Familienland, lebenswertes Tirol oder im Bereich e5-Gemeinden wirklich läuft. Die Zeit des Inszenierens, Tarnens und Täuschens ist vorbei, Herr Platter!“, sagt Klubobmann LA Bernhard Ernst.