Acht Wochen vor der Landtagswahl hat die damalige ÖVP-SPÖ Landesregierung ein sündhaft teures Wahlkampfzuckerl auf Kosten der Steuerzahler beschlossen: Gönnerhaft ließen Platter und Co. mehr als 3.000 Landesbediensteten und mehr als 6.000 TILAk-Mitarbeitern einmalig 400 €-Belohnung zukommen. Die Kosten dafür schlagen mit satten 4,7 Millionen Euro zu Buche.

Rund 5 Mio. € Kosten für Steuerzahler!

“Niemand ist den Landesmitarbeitern oder den Klinikangestellten die 400 Euro neidig. Aber es ist keine verantwortungsvolle Politik einigen eine Belohnung zu geben und anderen nicht. Das ist eine Ungleichbehandlung! Damit schaffen Platter und Co. eine Zwei-Klassen-Gesellschaft und spielen Arbeitnehmer gegeneinander aus: Die Landesärzte an der TILAK bekommen 400 Euro, die Bundesärzte nicht. Die Mitarbeiter im Landesdienst bekommen 400 Euro, die Landeslehrer nicht, weil sie vom Bund bezahlt werden. Die städtischen Bediensteten in Innsbruck bekommen die 400 Euro, die Mitarbeiter der übrigen Tiroler Gemeinden, die etwa in den Bezirksspitälern oder in den Alten- und Pflegeheimen beschäftigt sind, müssen aber zum jeweiligen Bürgermeister betteln gehen”, zeigt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider auf.

Liste FRITZ zeigt auf!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat mit drei schriftlichen Anfragen unter dem Titel “Bilanz des 400 €-Wahlkampfzuckerls: Wer hat´s bekommen?“ an ÖVP Landeshauptmann Platter, ÖVP-Gesundheitslandesrat Tilg und ÖVP-Gemeindelandesrat Tratter jetzt Licht in die Sache gebracht:

  • Da ÖVP-Landesrat Tratter bis dato die Antwort verweigert hat, ist sie hier auch nicht zu lesen…

Bericht in der Tiroler Tageszeitung über Platters WahlkampfzuckerlZum Nachlesen: