Der Millionen-Beton-Platz-Pfusch

Nach eineinhalb Jahren muss der weiße Betonplatz vor dem Landhaus, der mehr als sechs Millionen Euro Tiroler Steuergeld gekostet hat, bereits saniert werden.

„Wenn es noch einen für jeden sichtbaren Beweis gebraucht hätte, der kaputte Landhausplatz liefert ihn, weil er das handfeste Beispiel für Platters-Baustellenpolitik ist. Der mehr als sechs Millionen Euro teure weiße Betonplatz muss nach eineinhalb Jahren schon wieder aufwendig saniert werden. Platters-Prestigebau ist ein Sanierungsfall wie die Politik der Regierung Platter ein Sanierungsfall ist”, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

Zum Nachlesen:

“Wenn sechs Millionen rosten”, Tiroler Tageszeitung, 27. Juli 2012

“Von Sanierungen und Abschuss-Transparenz”, Tiroler Tageszeitung, 28. Juli 2012

“Rost – ein Platz wird zum Sanierungsfall”, Tiroler Tageszeitung, 02. August 2015

Zum Anschauen auf fritztv:

Landhausplatz – 7 Mio. Euro verschwendet

Platters-Politik-Baustellen

“Die leichtfertige Zerschlagung des gut funktionierenden Rettungswesens hat außer Mehrkosten und Verunsicherung nur eine Verschlechterung des Rettungswesens gebracht. Der Stillstand beim Agrarunrecht lässt die Gemeinden auch im Jahr fünf der Platter-Amtszeit nicht zu ihrem Recht kommen. Die Landesbank Hypo hat innerhalb von nur drei Jahren mehr als 300 Millionen Euro in den Sand gesetzt und soll jetzt aus der TIWAG-Kasse, also auf Kosten der Tiroler Stromkunden, saniert werden. Am Landhausplatz rosten sechs Millionen Euro Steuergeld vor sich hin und bei der Regierung Platter ist der Lack endgültig ab“, sagt LA Bernhard Ernst.

Eine PutzmaschineStopp – Kein Geld mehr für Beton statt für die Menschen

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist dem völlig überzogenen und überteuerten Neubau des Landhausplatzes von Anfang an skeptisch gegenübergestanden.

„Wir werden auch jetzt genau darauf schauen, dass die Tiroler Steuerzahler für den ÖVP-Sanierungsfall Landhausplatz keinen einzigen Euro bezahlen müssen. Mit mehr als sechs Millionen Euro vorläufigen Baukosten, mit einigen hunderttausend Euro für Spezialbeton, mit einer eigenen Kehrmaschine um knapp 100.000 Euro und mit laufenden Reinigungs- und Instandhaltungskosten hat Platter die Tiroler schon genug zur Kasse gebeten”, ist LA Bernhard Ernst überzeugt.

Verantwortung übernehmen, Zahlen offenlegen

“Das ist die ÖVP-Politik, Millionen für den weißen Betonplatz vor dem Landhaus auszugeben, aber das Gefühl für die soziale Verantwortung gegenüber den Menschen zunehmend zu verlieren. Wie kann es sonst sein, dass 100.000 Tiroler, darunter 20.000 Kinder, armutsgefähdert sind und wie kann es sein, dass sich in Tirol 39.000 das Heizen nicht leisten können? Wir verlangen von Platter die Offenlegung der Schlussabrechnung für seinen Prestigebau vor dem Landhaus, die laut früherer Auskunft seit Ende 2011 vorliegen sollte. Die Bürger haben das Recht zu erfahren, wie viel etwa die Hypo für die Sanierung ihres Garagendaches mitbezahlt und wer aller am Bau des Landhausplatzes verdient hat“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.