Tiroler Wasserkraft

„Landeshauptmann Platter muss gegenüber dem TIWAG Missmanagement endlich das Heft in die Hand nehmen. Die ständigen Alleingänge von Wallnöfer & Co sind untragbar. Platter ist der Vertreter des Alleineigentümers Land Tirol. Die TIWAG als Landesenergieversorger gehört allen Tiroler Bürgern, nicht Wallnöfer & Co. Platter kann sich nicht länger hinter halbherzigen Formulierungen verstecken, er muss klar sagen, was Sache ist: Kann die TIWAG tun und lassen, was sie will, oder hat doch noch der Alleineigentümer das Sagen, in welche energiepolitische Richtung das Land Tirol marschieren will. Es ist höchste Zeit dafür!“, kann Energiesprecher LA Bernhard Ernst über Platters Zaudern nur den Kopf schütteln.

Moderne Energiepolitik statt Steinzeit-Projekte!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol setzt sich für eine modere Energiepolitik ein, die auf den Ausbau alternativer Energieträger setzt. So wie es der Tiroler Landtag in seinen Energie-Richtlinien, der Energiestrategie 2020, beschlossen hat.

„Die TIWAG will sich mit kolportierten 150 Millionen Euro – das sind rund 2 Milliarden Schilling – an einem Steinkohle Kraftwerk in der ehemaligen DDR beteiligen. Ein Projekt aus der Energie-Steinzeit. Die TIWAG will Millionen Euro im Ausland investieren statt sie für eine moderne Energiepolitik mit Effizienz steigernden Maßnahmen im Bereich der Wärmeenergie oder im Bereich der Nutzung der Biomasse und des Biogases zu investieren. Damit würde nämlich nicht das Geld der Tiroler Steuerzahler ins Ausland fließen, sondern es würden in Tirol Aufträge an kleinere und mittlere Unternehmen vergeben, Arbeitsplätze für viele Tiroler gesichert und die Geldbörsen der Familien im Land entlastet. Maßnahmen, die gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dringend notwendig und sinnvoll sind!“, sagt Energiesprecher LA Bernhard Ernst.