Die Hypo Tirol Bank Zentrale

Die Ratingagentur Moody´s sieht die Zukunft der Landesbank Hypo Tirol düster und hat die Finanzkraft mit E+ auf das tiefste Niveau herabgestuft. Zudem hält es Moody´s aufgrund der Hypo-Geschäftspolitik für sehr wahrscheinlich, dass die Landesbank ab 2016 wieder weiteres Geld der Tiroler Steuerzahler braucht.

Zum Nachlesen: “Der Tiroler Hypo droht ein Kapitalloch”

Hypo Bank trotz 220 Mio. €-Geldspritze nicht saniert!

“Vor einem Jahr erst hat der Landtag innerhalb weniger Tage eine 220 Millionen Euro Geldspritze aus der TIWAG für die Hypo Bank beschlossen. Allerdings ohne über die finanzielle Gesamtsituation der Landesbank informiert zu sein, weshalb die FRITZ-Abgeordneten dagegen gestimmt haben. Diese 220 Millionen der Steuerzahler seien dringend notwendig, so die ÖVP-Politik und die Bank-Manager damals, um die Hypo zu sanieren. Trotzdem hat Moody´s die Hypo jetzt auf Ramschniveau herabgestuft und prophezeit neuerliche, notwendige Millionen-Geldspritzen”, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Bürgervertreter, nicht Bankenverterter: Gesamtprüfung der Hypo notwendig!

“Es reicht, ich bin Bürgervertreter und kein Bankenvertreter, ich stehe zur Landesbank aber nicht auf Landeskosten. Die Bank muss den Bürgern etwas bringen und ihnen nicht dauernd Kosten verursachen! Landeshauptmann Platter als Eigentümervertreter der Hypo hat endlich eine Gesamtprüfung der Landesbank durch unabhängige Experten zuzulassen. Platter muss eine Garantie abgeben, dass die Landesbank Hypo keine weiteren Millionen-Geldspritzen auf Kosten der Steuerzahler braucht und keine weiteren Millionen ohne Gesamtprüfung bekommt!“, kündigt Fritz Dinkhauser einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag im Dezember-Landtag an.

Zum Nachlesen: Landesbank Hypo Tirol: Die Fakten. Die Zitate Platters. Die Forderungen der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol.

Was hat die ÖVP mit der Landesbank Hypo vor?

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol will von Platter und den Bank-Managern ein nachvollziehbares Zukunftskonzept für die Landesbank Hypo Tirol vorgelegt bekommen.

“Die Mitarbeiter und Kunden, die heimische Wirtschaft und die Tiroler Steuerzahler haben ein Recht zu erfahren, was die ÖVP-Politik und Platter mit der Landesbank Hypo in Zukunft vorhaben. Welche Strategie haben sie für die Landesbank, für die Mitarbeiter und was wird das die Tiroler kosten?”, will Fritz Dinkhauser von Platter wissen.

Wie soll die 220 Mio. €-Geldspritze je zurückgezahlt werden?

“Hypo-Vorstand Jochum hat öffentlich versprochen, ab 2014 über Dividenden jährlich 10 Millionen Euro und mehr ans Land zurückzuführen und so die 220 Millionen Euro Geldspritze zurückzuzahlen. Allerdings hat die Hypo jetzt einen EU-Aufpasser im Haus sitzen, sie hat Familiensilber verkauft, Filialen geschlossen, schon 100 Mitarbeiter abgebaut und noch weitere 100 Mitarbeiter will sie bis 2015 abbauen und sie muss ihr Geschäftsfeld auf Nord- und Südtirol stark verkleinern. Das Feld, das sie bestellt, wird also kleiner, aber der Ertrag soll größer werden. Wie soll sich das ausgehen?”, verlangt Dinkhauser Aufklärung.

Tat ohne Täter. Übernimmt die ÖVP ihre Verantwortung?

“Letztlich ist auch die Verantwortung für die Millionenabschreibungen – binnen drei Jahren mehr als 300 Millionen Euro – nach wie vor ungeklärt. Es gibt eine Tat, aber keine Täter und eine Schuld, aber keine Schuldigen. Fest steht, dass die ÖVP seit Jahren die Hypo-Manager aussucht und bestellt und auch die Kontrollorgane maßgeblich besetzt!“, sieht Fritz Dinkhauser die Verantwortlichen bei der ÖVP.

Die Berichterstattung der Medien:

Bericht der Tiroler Tageszeitung über die Hypo Tirol Bank   Bericht der Tageszeitung Österreich über die Hypo Tirol Bank   Bericht im Wirtschaftsblatt über die Hypo Tirol Bank   APA Meldung zur Hypo Tirol Bank

Hintergrund zum Hypo-Desaster